Heimkundliche Blätter Nr. 688 Sonderausgabe August 2017
Erlebnistour zum und durch das Granitdorf Demitz­-Thumitz
am 20. August 2017


Liebe Natur und Heimatfreunde,
am 20. August 2017 findet unsere Erlebnistour zum und durch das Granitdorf Demitz­Thumitz statt.
In den Heimatkundlichen Blättern Nr. 687 vom August 2017 ist diese Veranstaltung als „Radtour, sportlich und gemütlich nach Demitz-­Thumitz“ ausgewiesen.
Wir möchten jedoch unseren „Nicht­Radlern“ und älteren Interessenten die
Möglichkeit geben, an einem Teil der Veranstaltung teilzunehmen.
Für die Fahrradfahrer wird es zwei Gruppen geben, jeweils mit Start um
10:00 Uhr am Vereinshaus.
Die Freizeitradler fahren direkt nach Demitz-­Thumitz, wo um 11:00 Uhr
Treff an der Grundschule zur Führung durch das Granitdorf ist. Es besteht
auch die Möglichkeit mit dem Auto anzureisen. Parkmöglichkeiten gibt es
in der Nähe der Grundschule auf der Bahnhofstraße. Die Führung dauert ca.
2 Stunden und endet im Gasthof Kmoch, wo wir für 13:00 Uhr zum Mittagessen angemeldet sind. Dort werden die sportlichen Fahrer wieder zu uns
stoßen.
Für die Disposition – vor allem für die Führung und das Mittagessen – ist
es außerordentlich wichtig, dass wir die Personenzahl 1 Woche vorher beim
Granitdorfverein anmelden. Anmeldungen bitte bis spätestens 13. August
2017 bei Barnabas Kunze unter Verwendung des Anmeldeformulars:
Telefonisch: (035953) 6774
E­Mail: info@burkauer­musikanten.de
Per Post bzw. Einwurf in den Hausbriefkasten: Hauptstr. 113, 01906 Burkau

Dietmar Kindlein
im Auftrag des Vereinsvorstandes



Im Gedenken an Horst Gersdorf
Horst Gersdorf 18.01.1933 – 21.06.2017

Tieftraurig haben wir die Nachricht erhalten, dass unser Heimatfreund Horst
Gersdorf verstorben ist.
Horst Gersdorf war Mitbegründer der Natur­ und Heimatfreunde Burkau und
hat die Entwicklung des größten Vereins von Burkau mit seiner Liebe zur
Heimat und zur Natur nachhaltig geprägt.
Horst war ein „waschechter Burkauer“, der in unserem Heimatort im Wohnhaus seines Großvaters und Mitbegründers der Natur­ und Heimatfreunde,
Richard Grundmann, Hausnummer 215, jetzt Hauptstraße 243, geboren wurde. Seit 1939 wohnte die Familie Gersdorf in Burkau Nr. 191, jetzt Straße der
Jugend. Viele Eindrücke und eigene Beobachtungen prägten schon seit frühester Kindheit die Liebe zur Heimat, zur Natur und zu seiner Umwelt. Doch
ganz besonders trugen dazu bei die lehrreichen und ausgezeichneten Erzählungen seines Großvaters, die Bibliothek seiner Eltern und nicht zuletzt seine
Begegnung mit dem „alten“ Oberlehrer Franz Hahn. Die Arbeiten des Burkauer Tischlermeisters Friedrich August Gnauck (1834­1908), der eine erste
Burkauer Chronik erarbeitet hat, und des Heimatforschers Friedrich August
Leske (1841-­1904) haben ihn beflügelt und motiviert, die Burkauer Chronik
zu schreiben und fortzuführen.
Von 1947 bis 1951 besuchte Horst Gersdorf die Oberschule in Kamenz. Er
war in der Folge Arbeiter im Gemüselager der Konsumgenossenschaft Bischofswerda, später schließlich Handelsleiter und nahm während dieser Zeit ein Fernstudium auf.
Nach harten Jahren mit vielen Entbehrungen schloss er dann dieses Studium mit Dipl. rer. oec. ab. Nunmehr arbeitete er in einer sehr verantwortlicher Position im Bau­ und Montagekombinat (BMK) Bautzen als Direktor für Ökonomie. Neben dem Beruf setzte
er sich mit Historie und Gegenwart auseinander und arbeitete schöpferisch mit viel Fleiß und Ausdauer anleitend, selbst schreibend und koordinierend. Das alles ehrenamtlich zum Nutzen der Heimatforschung und seines Heimatdorfes Burkau. Wieviel Stunden, wenn nicht sogar Tage er in Archiven und Bibliotheken zubrachte, kann wohl keiner ermessen, immer auf der Suche nach weiteren Anhaltspunkten und Quellen für die Geschichte der Oberlausitz im Allgemeinen und die Burkauer Ortsgeschichte im Speziellen. Horst Gersdorf wollte sein Wissen nicht für sich behalten. Seit August 1962 erscheinen regelmäßig monatlich die von ihm ins Leben gerufenen „Heimatkundlichen
Blätter“, deren überwiegende Anzahl von Beiträgen er selbst verfasste. Er
übernahm das Schreiben der Ortschronik, die von Grund auf überarbeitet und
gestaltet werden musste. Weitere Publikationen von ihm wie:
„Burkau und seine Ortsteile“,
„Chronik von Burkau. 1945 – 1960“,
„Chronik von Burkau. 1961 – 1969“,
„125 Jahre Männerchor Burkau zur Geschichte eines der ältesten Männerchöre der Oberlausitz“,
„Zur Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Burkau 1876 – 1976“
und viele weitere zeigen die Bedeutsamkeit seines Lebenswerkes. Obwohl
Horst Gersdorf seit 1964 in Bautzen, der Geburtsstadt seines Vaters, wohnte,
hat er den engen Kontakt zu seinem Heimatort niemals verloren. Erst vor wenigen Jahren, anlässlich seines 80. Geburtstages, wurde Horst Gersdorf Ehrenbürger der Gemeinde Burkau. Das bleibt für immer und wird uns stets an die große Burkauer Persönlichkeit Horst Gersdorf erinnern.

Horst, in den künftigen Jahreshauptversammlungen wird Dein Stuhl leer bleiben, aber Du wirst unter uns sein!
Wir sagen in unendlicher Trauer, Danke lieber Horst, für Deine unermüdliche Arbeit für die Natur­ und Heimatfreunde und unseren gemeinsamen Heimatort Burkau! Wir werden Deinen Wunsch und Dein Vermächtnis, Burkauer Traditionen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und die Fortschreibung der Chronik in Deinem Sinne weiterführen!

Wolfgang Gebhardt
Im Auftrag des Vereinsvorstandes
und im Namen aller Natur­ und Heimatfreunde von Burkau


47. Fest im Grünen 2017 – Burkau hat seinen Superstar


… nun ist schon wieder alles vorbei, alles aufgeräumt und wieder an Ort und
Stelle! War das ein schöner Sonntag! In jeder Hinsicht!
Unzählige Gedanken in unseren Köpfen, Spaß an der Sache und unendlich
viele lachende Gesichter unserer zufriedenen Gäste treiben uns immer wieder
an, etwas Neues zu wagen. Und so entstand ganz spontan im letzten Jahr in
einer offenen Sitzung des Vorstandes die Idee: „Zum Fest im Grünen 2017
gibt es BSDS – BURKAU SUCHT DEN SUPERSTAR“.
Unsere Hoffnung auf einige schlummernde Talente in Burkau wurde nicht
enttäuscht.
In bewährter Weise wurde organisiert und vorbereitet, viele Helfer motiviert,
egal ob Vereinsmitglied oder (noch) nicht. Es wurde geworben, kalkuliert, bestellt, eingekauft, geschrieben, besprochen, gebacken, gekocht, gewerkelt,
transportiert und aufgebaut, was wir so alles zu bieten haben. Traditionell am
dritten Sonntag im Juli, und nun schon zum zweiten Mal pünktlich um 11
Uhr, startete das 47. „Fest im Grünen“ mit einem Frühschoppen.
Die Sonne und ein blauer Sonntagmorgenhimmel begrüßten diesen Tag. Ab
halb 11 fanden sich die ersten Gäste an unserer Waldbaude ein. Auf der Bühne wurde das Equipment für unseren Wettbewerb aufgebaut, in der einen oder
anderen Ecke waren auch Probetöne zu vernehmen.
Unser charismatisches Moderatoren­Team André Strobel und Nicole Säring
gaben endlich den Startschuss für den Wettbewerb und begleiteten charmant
unsere mutigen Bewerber um den begehrten Titel. Alle gemeinsam kämpften
mit ihrem Lampenfieber.
Mutig stellten sich dem Wettbewerb:
► Daniel und Martin Teich mit ihrer steirischen Harmonika
und ihrer Trompete,
► Emilia Schön, die mit Sir Venzy von Amur eine Hundedressur
zeigte und auch sehr gut singen konnte,
► Tim Storch mit seiner Gitarre und seinem Gesang,
► aus dem Haselbachtal Selina Wanke und Linda Hommel mit
einer Showtanzdarbietung,
► Markus Brzezinski mit seinen Zaubertricks und
► Nathalie Gude mit Anja Gebhardt mit ihrer Gesangsdarbietung
und Gitarrenbegleitung.
Ein ausgesprochen abwechslungsreiches, unterhaltsames und anspruchsvolles Programm boten unsere Teilnehmer dar. Sogar würdige Vertretungen für
die Chef­Juroren Dieter Bohlen, Bruce Darnell und die weilblichen Jury­Mitglieder waren im Publikum schnell zu finden, um ihre kompetente Fach­JuryMeinung dem kritischen Fach­Publikum öffentlich kund zu tun.
Bevor es gegen Mittag dann spannend wurde, erheiterten uns Hans Bielig
und der Drehorgelspieler.
Endlich kam das Original­Retro­Nostalgie Wertungsgerät ins Spiel, welches
einige Jahrzehnte in einer dunklen
Ecke auf seinen Einsatz wartete.
Hans Lehmann hat es liebevoll entstaubt und hervorgeholt – ehrlich,
objektiv und unbestechlich durfte
jeder aus dem aufmerksamen FachPublikum eine „Perle“ für seinen
Favoriten stecken. Für die Nummer
3 wurde schnell die Stäbchen­Verlängerung gebraucht, der Sieger
war damit ermittelt.
Tim Storch hat eindeutig überzeugt – er gewann mit klarem Abstand den Titel und darf sich ab jetzt mit Stolz und Recht „Burkau´s erster Superstar“
nennen.

Für die Nachmittags­Unterhaltung bot René Teuber aus Rennersdorf mit seinem Witz, Charme und ebenfalls vielseitigen musikalischen Talent ein buntes

Programm. Unsere Gäste belohnten ihn mit viel Applaus und so war es nicht
verwunderlich, dass auch sein Auftritt erst nach mehreren erfüllten ZugabeWünschen am späten Nachmittag endete.
Großen herzlichen Dank sagen wir ALLEN Helfern und Unterstützern, egal,
ob Vereinsmitglied oder nicht. Die Würste, die Fischsemmeln, das Gyros, die
liebevoll gebackenen Kuchen, der Kaffee, die Bowle, das Bier und die kühlen
Getränke haben allen wieder hervorragend gemundet.
Jedes Kind, ob noch klein oder schon groß, durfte sich kurzweilig bei unseren
Freunden vom Dynamo­Fanclub Bischofswerda die Zeit vertreiben. Auch
dieses Angebot wurde dankbar genutzt.
Freuen wir uns alle gemeinsam schon auf´s 48. „Fest im Grünen“ 2018, auf
unfassbar gute Ideen und besonders auf viele engagierte Helfer und Unterstützer – egal ob für große oder kleine Aufgaben.
Eure Katrin Säring

33. Ostereierschieben

 

Bereits zum 33. Ostereierschieben am Karsamstag (im Volksmund: Ostersamstag) trafen sich wieder viele kleine und große Osterfans in der Feuerwehr Burkau.

Schon am Vormittag wurde von unseren Vereinsmitgliedern und den Feuerwehrleuten kräftig gewerkelt. Da wurde das Feuerwehrhaus ausgeräumt, die Kullerbahn aufgestellt, eine Bastelstation und die Bühne aufgebaut.

Alle erwarteten schon gespannt den Oberosterhasen Bernd und seine 6 Hasenkinder Lena Handke, Pauline Müller, Sophie Bänsch, Emilia Schön, Lina Bochnik und Max Lohse, welche von der Bläsergruppe Burkau und einigen Omas und Opas, Muttis und Vatis sowie Geschwistern mit einem kleinen Umzug vom Kindergarten zum Feuerwehrhaus begleitet wurden.

Der Wettergott zeigte sich gnädig und abgesehen von ein paar Regentropfen kamen alle recht trocken in der Feuerwehr an. Traditionsgemäß eröffnete der Oberosterhase das Eierschieben und wie immer kullerte auch Bürgermeister Sebastian Hein ein prall gefülltes Osterei die Bahn hinunter – dafür im Namen unseres Vereines „Herzlichen Dank“.

 

 

 

 

Nun konnte es endlich losgehen und die Kinder kullerten ihre bunten, gefärbten und beklebten Ostereier munter die Bahn hinunter. Die Wartezeit konnten sich die Kinder beim Basteltisch mit Jana Zirzow und Katharina Leubert vertreiben oder sie kauften ein paar Lose  bei unseren Junioren-Heimatfreunden, um vielleicht den einen kleinen oder größeren Preis zu erhaschen.

Auch für das leibliche Wohl war wie immer bestens gesorgt. Egal ob bei einem Stück hausgebackenem Kuchen und einer Tasse Kaffee, einer lecker gegrillten Bratwurst, einer Limo oder einem Bierchen, konnte man es sich gut gehen lassen und dem österlichen Programm mit dem Schulchor, unter Leitung von Antje Hantusch, lauschen.

Es war wieder ein schöner und gelungener Nachmittag für alle Gäste.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen fleißigen Helfern, der Feuerwehr für Ihre Unterstützung und Ausrichtung in ihrem Hause und allen anderen Engagierten, die das 33. Ostereierschieben wieder einmal zum Erfolg werden ließen.

Sandra Ritscher


 

 

 

 

Vereinekegeln am 17. März 2017

Es war schon etwas anspruchsvoll, als Titelverteidiger ins Vereinekegeln 2017 zu starten. Unsere erfolgreiche, international besetzte Mannschaft stellte sich mit Hans Lehmann, Achmad, Bernd Ritscher und Uwe Säring auch in diesem Jahr wieder diesem ungezwungenen Wettkampf, der vom Sportverein Burkau, Sektion Kegeln liebevoll organisiert wurde.

Wie auch in den letzten Jahren, erwartete uns ein spannender Abend. Bis zur letzten Kugel von Bernd Ritscher blieb offen, wer den Erfolg des Jahres 2017 mit nach Hause nehmen wird. Mit 547 Holz holten unsere Kegler den Siegertitel. Nur 5 Holz trennten uns letztendlich vom 2. Gewinner, den Kameraden der Feuerwehr Burkau. Gewonnen haben an diesem

Abend alle Vereine, die mit gekegelt haben: die Damen vom Gemischten Chor, die Herren vom Förderverein Taucherwald, die Gymnastik- und die Fitnessgruppe, die Geflügelzüchter und natürlich auch unsere Kegelsportfreunde, außerhalb der Wertung.

 

 Katrin Säring


Ein neues Dach für unsere Waldbaude







Es ist März 2017. Die ersten Frühlingssonnenstrahlen locken auch fleißige Handwerker ins Freie. Schon lange geplant und dringend notwendig ist die Reparatur des Daches an unserer Waldbaude. Schnell, unkompliziert und fachlich kompetent sind hier Jan Lange und Mirko Haser am Werk. Ein ganz großes Dankeschön an die beiden und alle anderen, die in irgendeiner Weise hier mit Rat und Tat mitgeholfen haben. Danke auch an die Firma Container-Blitz aus Putzkau, die den Transport des Containers ebenfalls im Rahmen einer Sachspende übernommen hat. So ist nun unsere Waldbaude mit ihrem neuen Dach für viele nächste Jahre gut in Schuss.

Katrin Säring, Fotos Heinz Säring



Mitgliederversammlung am 17. Februar 2017

Jährlich im Februar treffen wir uns zu unserer Jahreshauptversammlung. Insgesamt 50 Mitglieder, unser Bürgermeister Sebastian Hein und Rainer Rieger waren der Einladung gefolgt und hatten den Weg ins Bürgerhaus gefunden. Ein liebevoll hergerichteter Versammlungsraum, frische Getränke und ein kleiner Imbiss erwarteten uns in gewöhnter Weise neben der prall gefüllten Tagesordnung – ein großer Dank an alle Helfer und Unterstützer. Bernd Bielig wurde zum Versammlungsleiter gewählt, Katrin Säring zur Schriftführerin. Beide sorgten für einen zügigen, disziplinierten Ablauf des offiziellen Teils.

Unser Vorstand  Barnabas Kunze eröffnete den Abend. Kurz vorgestellt wurden die Tagesordnung und der geplante Ablauf des Abends. Bei aller Freude über ein erfolgreich abgelaufenes Jahr 2016 gedachten wir doch zunächst unseren Heimatfreunden, die wir verabschieden mussten – Hans Dieter Lange und Reinhard Uhlmann.

Mit großer Freude ist zu berichten, dass es folgende Neuaufnahmen von Mitgliedern in unseren Verein gab: Rico Jeschke, Johannes Braun, Thomas Braun und Dietmar Kindlein.

Dietmar Kindlein war darüber hinaus schon bereit, sich einer verantwortungsvollen Aufgabe im Verein anzunehmen. Er übernimmt ab sofort die Gestaltung und Zusammenstellung der Inhalte für unser monatlich erscheinendes Blätt´l sowie die Zusammenarbeit mit der Redaktion. Thomas Petzold hat diese Aufgabe über sehr viele Jahre ausgesprochen korrekt, pünktlich und zuverlässig erfüllt, unser Blätt´l und die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins in die digitale Medienwelt überführt und unzählige Stunden dafür geleistet. Nun hat er darum gebeten, von dieser Aufgabe entbunden zu werden. Er bleibt uns als treues Vereinsmitglied hoffentlich noch sehr lange und in gewohnter Weise engagiert erhalten – nochmals an Thomas ein ganz großes Dankeschön und für Dietmar die besten Wünsche für ein gutes Gelingen bei dieser anspruchsvollen Tätigkeit.

Für langjährige Mitgliedschaft im Verein wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet und mit einem Präsent geehrt:

Rainer Haufe (50 Jahre),

Bernd Gerstenberg (45 Jahre),

Wolfgang Gebhardt (40 Jahre),

Hannelore Grützner (30 Jahre),

Klaus Goltsch (25 Jahre),

Margit Neumüller (25 Jahre),

Barnabas Kunze (25 Jahre).


Es folgten ein ausführlicher Geschäftsbericht des Vorstandes, der Jahreskassenbericht, der Bericht der Kontrollkommission und letztendlich die Beschlussfassung zur Feststellung des Jahresergebnisses 2016, die einstimmig ausfiel.

Wir sind sehr stolz, es geschafft zu haben, das Jahr 2016 wieder mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. Das vom Vorstand erklärte Ziel: „Jeden Monat eine Veranstaltung“ durchzuführen, ist sehr anspruchsvoll, brachte neue Ideen und neues Leben in den Verein, bündelte sehr viele Kräfte und tat auch unserer Vereinskasse gut. Die langjährigen, gut etablierten Veranstaltungen werden von unseren Gästen sehr gerne besucht und so manche neue Aktivität, wie zum Beispiel der Frühschoppen beim „Fest im Grünen“ machten unsere Besucher aufmerksam. Auf Eintrittsgelder konnten wir erstmalig durchgängig verzichten und verbuchten mit dieser neuen Strategie sehr gute Erfolge.

Zum Haushaltsplan 2017 ist zu berichten, dass wir das neue Konzept „Jeden Monat eine Veranstaltung“ weiter verfolgen, verbessern und ausbauen wollen. Neu zum „Fest im Grünen“ wird es neben dem Frühschoppen „BSDS – Burkau sucht den Superstar“ geben. Macht bitte alle schon jetzt viel Werbung dafür und motiviert den einen oder anderen noch unentdeckten Hobbykünstler zur Teilnahme – man kann sich schon jetzt beim Vorstand für die Teilnahme anmelden.

Großes haben wir im Jahr 2017 an unserer Waldbaude vor. Das Dach soll endlich instandgesetzt und der Vorplatz als Terrasse begradigt, ausgebaut und befestigt werden. Im Innenraum planen wir kleinere Modernisierungsarbeiten. Schon bald im März sollen die Arbeiten beginnen. Jede helfende Hand ist dazu gefragt, egal ob mit Werkzeug oder Technik, cleveren Ideen oder geschickten Hangriffen. Auch für gute Verpflegung der Helfer ist zu sorgen. Bitte meldet Euch beim Vorstand, egal wenn oder wie Ihr Euch einbringen könnt.

Unsere Dorfwanderungen führen uns im Mai ins Burkauer Mitteldorf und im Oktober voraussichtlich nach Pannewitz zum 777. Geburtstag. Im Juni treffen wir uns an der Waldbaude zur Sonnenwendfeier. „Dunkler Taucherwald“, so heißt unser Bunkerkino wieder im September. In November wird es wieder einen Vortag geben und im Dezember unseren Licht´l-Abend. Für alle Veranstaltungen wurden federführende Vereinsmitglieder benannt, die der Vorstand noch bekannt gibt.

Unseren Veranstaltungskalender gab es im Heimatkalender 2017 und im Januar-Blätt´l. All unsere Aktionen binden / benötigen die Kräfte aller Vereinsmitglieder und sind gut durchkalkuliert.

Johannes Bielig stellte die neue Veranstaltungsreihe „Kaffeeklatsch“ vor, die 4 Mal im Jahr im Hofcafe „Zur Lachtaube“ stattfinden soll und lud zum nächsten Termin am 05. April 2017 um 15:00 Uhr alle Neugierigen ein.

Der Haushaltsplan 2017 wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen. Zur Kontrollkommission 2017 wurden wieder Heinrich Hübner und Dietmar Hentsche einstimmig gewählt.

Auch an der Beitragshöhe gibt es aufgrund des stabilen Geschäftsverlaufes 2016 für das Jahr 2017 keine Änderungen. Es bliebt bei den monatlichen 2,00 € für erwachsene Vereinsmitglieder, Kinder bis 18 Jahre sind beitragsfrei. Mit einer Stimmenthaltung wurde auch die Beitragshöhe für 2017 so bestätigt.

Edda Klose hatte aus selbst gemachten Erfahrungen eine wichtige Bekanntgabe: „Künftig ist jährlich am 15. Januar Rechnungsschluss!“, damit der Jahresabschluss pünktlich zur Mitgliederversammlung fertig gestellt werden kann. Nach dem 15. Januar für das Vorjahr eingereichte und abgerechnete Belege können künftig nicht mehr berücksichtigt werden. Bitte, liebe Vereinsmitglieder, rechnet immer zeitnah bei Edda Klose alles ab. Es gehört einfach zur ordnungsgemäßen Haushalts- und Kassenführung des Vereins.

Edda Klose erinnert auch an die pünktliche Zahlung der Mitgliedsbeiträge – sie sind immer bis 31.03. jeden Jahres zur Bezahlung fällig. Die Bankverbindung des Vereins steht in jedem Blätt´l auf der letzten Seite. Mahnungen sind nicht schön, verursachen zusätzlichen Aufwand und Kontrolle. Es ist gut gemeint – Mitgliedsbeiträge sind Bringschulden.

Und auch Bernd Gerstenberg bittet um Überbringung von Foto´s von Veranstaltungen für unser Bildarchiv. Auch wenn er fast immer bei den Veranstaltungen selbst als Fotograf zur Verfügung steht, manchmal kann auch er nicht dabei sein und außerdem könnte jemand ein schönes privates Foto haben, das es aufzubewahren lohnt. Bitte helft bei der Auffüllung unseres Fotoarchivs.

Zum Schluss hatte auch Sebastian Hein, unser Bürgermeister das Wort. Er fasste ganz kurz das Jahr 2016 zusammen und stellte die nächsten Vorhaben der Gemeinde vor. Er danke uns allen für die interessante, aktive Vereinsarbeit und Bereicherung des Gemeindelebens. Er richtete noch einmal seinen Dank an unser Vereinsmitglied Werner Herrmann, der zum Neujahrsempfang der Gemeinde Burkau für seine aktive ehrenamtliche Tätigkeit geehrt wurde.

An das Strickkränzel wurde die Bitte herangetragen, für die Tombola zum Ostereierschieben kleine Präsente zu fertigen.

Das letzte Wort galt noch einmal unserem Vorstand Barnabas Kunze, der bereits 20:30 Uhr die umfangreiche Tagesordnung als beendet erklären konnte.

Er danke allen Vereinsmitgliedern, den Kuchenbäckern, den Blätt´l-Austrägern, den Plakatverteilern, den Vereinshaus- und Waldbauden-Pflegern, den Fischsemmelherstellern, den Würstchenbrätern, den Suppenköchen, den Getränkeausschenkern, dem Oberosterhasen und seinem Gefolge, den Küchenfrauen, den Reinigungstrupps, den Kaffeeköchen, den Kuchenverkäufern, den Sängern, den Handwerkern, den Strickkränzelfrauen, den Kalendergestaltern, den Spaziergangs- und Radtourverantwortlichen, den Rodelpistenpräparatoren, den Redakteuren, den Chronisten, den Archivaren, und, und …. und dem Vorstand für die geleistete Arbeit (hoffentlich habe ich niemanden vergessen aufzuschreiben, sollte es doch passiert sein, bin ich mir sicher, dass Barnabas ihn mit aufgezählt hat).

Nach einer kurzen Stärkung freuten wir uns auf den schönen Videobeitrag von Rainer Rieger, denn alles was wir soeben in mündlichen Berichten vom letzen Jahr hörten, konnten wir in eindrucksvollen Bildern noch einmal Revue passieren lassen. Ausgesprochen zufrieden dürfen wir mit Recht behaupten, dass der Natur- und Heimatfreunde Burkau e.V. einer der stärksten Vereine in Burkau ist, bei dem es sich mitzumachen lohnt, der eine Menge bewegen und auf die Beine stellen kann.

Katrin Säring

 

 

 

 

 

 


Burkau  - ein Wintermärchen



Nachdem wir uns in einer offenen Vorstandssitzung vor über einem Jahr dazu entschlossen hatten, führte unser Verein unter dem Motto „Runter vom Sofa – raus in die Natur“ am vorletzten Sonntag im Januar die zweite dementsprechende Veranstaltung durch. Auch diesmal konnten wir einen regen Zuspruch verzeichnen. Neben einer sensationellen Vorbereitung - mit Megatechnik, die begeistert hat -, dürfte das kaiserliche Winterwetter einer der Hauptgründe gewesen sein. Ja, es gibt trotz Klimawandel eben doch noch richtigen Winter in unseren Gefilden. Und wie es früher üblich war, sobald entsprechend viel Schnee lag, ging es mit dem Schlitten oder den Skiern auf den Hang, so auch am besagten Sonntag. Unserem Aufruf folgten bei strahlendem Sonnenschein, tiefblauem Himmel, 30 cm Glitzerschnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt etwa 70 bis 80 Erwachsene und ca. 20 bis 30 Kinder, wobei die genaue Zahl wegen des steten Kommens und Gehens nicht festgestellt werden konnte. Das Schöne dabei, nicht nur aus Burkau, sondern auch aus den Ortsteilen unserer Gemeinde wurden einige Schneehäsinnen und Schneehasen gesichtet.

Dabei hatte die Ortsangabe Burkauer Berg auf der via Internet versandten Werbung bei einigen jüngeren Besuchern zunächst ein wenig Verwirrung gestiftet. Die Ursache dafür liegt auf der Hand, bezeichnen doch die Medien den Autobahnanstieg zwischen Tanneberg und Kuppe für gewöhnlich und fälschlicherweise als den Burkauer Berg. Dies wird sich aber auch nicht mehr ändern lassen, deshalb wir haben vor allem den Kindern gezeigt, wo sich unser „Hausberg“ tatsächlich befindet. Auch mit dem Begriff der Leite, wo die Kinder noch bis vor 20 Jahren regelmäßig Schlitten gefahren sind, wussten fast ausschließlich die Älteren etwas anzufangen. Übrigens findet man bei Wikipedia für diese Bezeichnung folgende Erklärung:

„Eine Leite bezeichnet einen Berghang oder Abhang. Das heute im oberdeutschen Sprachraum gebräuchliche Wort steht insbesondere für einen recht steilen Berghang, als Böschung, im Gebirge auch eine Bergflanke, der früher etwa als Weide für Schafe oder Ziegen genutzt wurde. Das Wort Leite (f) geht auf das ahd. (h)lîta und das mhd. lîte zurück und bedeutet „die Geneigte“. Gerade als Hofname geht die Wurzel auch auf zahlreiche Herkunftsnamen über: Leitner ist der 21.-häufigste Familienname in Österreich, andere Schreibweisen sind Leidner, Leittner, Leuthner, Leutner oder sehr vereinzelt Laitner….“

Für die Jüngsten gab es einen ganz tollen Service, die wurden zwischen dem Treffpunkt  am Hofcafé Lachtaube und der Leite per Kettelzug von einem Quad gezogen.


Den Service gibt´s nicht immer – per Kettelzug zum Rodelhang.

Am Rodelhang angekommen, mancher bissel außer Puste, wurde dieser vor allem durch die Kinder sofort in Beschlag genommen. Da der Glühweinkessel über dem offenen Feuer schon dampfte, war es auch nicht verwunderlich, dass nur wenige Erwachsene dem Aufruf zur Fährtensuche gefolgt sind. Daher machte sich, angeführt vom Revierförster Jörg Kother, nur eine kleine Gruppe im Gänsemarsch durch tiefen Schnee auf den Weg, um die Spuren von Fuchs & Co. zu suchen. Und dies sehr erfolgreich. Neben Fuchs, Reh und Hase, war auch eine Wildschweinfährte zu erkennen.

 

 Im Gänsemarsch auf Fährtensuche

Gerodelt wurde im Übrigen von jung bis alt an diesem Tag bis zur Dämmerung. Für die Verpflegung mit Glühwein und Bratwurst standen fleißige Helfer an Grill und Kessel. Im Rückblick kann man diese Veranstaltung als absolut gelungen bezeichnen.

Mit dem Gefährt ging es an diesem Tag besonders rasant die Leite bergab.

Wer Interesse hat, der kann sich unter dem Link

https://www.dropbox.com/sh/oiatq8zm2oba5qg/AACz39CURdJKaoKem67X92zMa?dl=0

noch ein paar mehr Schnappschüsse von diesem Tage ansehen, die tollen Bilder haben Martina und Thomas Franke zur Verfügung gestellt. Beide waren, wie viele andere ebenso, von der Veranstaltung begeistert und haben den Organisatoren für deren Mühe per email gedankt. Was ist für unseren Verein besser, als zufriedene Mitglieder und Gäste.

Ein Riesendankeschön an all diejenigen, die diesen tollen Event mit organisiert haben!

PS: Darunter waren wieder einmal Nichtvereinsmitglieder (vielleicht kriegen wir die ja noch…).

Euer Natur- und Heimatfreund

Maik Hübschmann

 


Der Kalender 2017 ist da...




Herbstwanderung von Neraditz nach Kleinhänchen

 

Am 9. Oktober 2016  war es soweit. Pünktlich 13.00 Uhr wurden wir bei dem Fahnenaufzug in Neraditz von Frau von Stollberg auf dem Dorfanger herzlich begrüßt. Die Fahnenweihe war 2005. Ich bin mir sicher, soviel Leute hat Neraditz noch nicht erlebt. Aus den Orten Jiedlitz, Bocka, Kleinhänchen, Uhyst, Burkau und Auschkowitz waren ca. 140 Besucher und Wanderer gekommen. Frau von Stollberg erzählte den Besuchern die Geschichte und Entstehung von Neraditz, dem Rundlingsdorf oder in Hufeisenform gebauten Dorfweiler. Urkunden von1413 und 1473 liegen in Bautzen und im Kloster Marienstern und bestätigen die Entstehung. Der Name Neraditz geht auf den sorbischen Namen Njerad zurück, was soviel bedeutet: Der Mann, der alles ungern macht!!!

Obwohl im Ort nur noch 20 Personen wohnen hat das kleine Dorf ein sehr gutes Aussehen. Liebvoll geschmückte Grundstücke begrüßten die Besucher mit Blumenschmuck und Bildtafeln aus der Vergangenheit des Ortes.

Zu dem Grundstück und ehemaligen Gasthof von Paul Kühn wurden besondere Ausführungen gemacht. Der Gasthof war bis 1969 kultureller Mittelpunkt der Orte Neraditz, Jiedlitz, Kleinhänchen, Auschkowitz und Neuhof. Die Feuerwehrkapellen von Kleinhänchen und Elstra hatten dort ihren Übungsraum. Auch für die Kapelle von Max Howansky war der Gastwirt erster Förderer und die Kapelle ist dort gegründet worden.

 

 

 

 

Anschließend ging der Weg nach Kleinhänchen. Der Ort Kleinhänchen geht auf die Gründung eines Rittersitzes von urkundlich 1466 zurück. Herr Hirsch berichtete über Bewohner von Kleinhänchen und zum Teil sehr schmucken Häusern. Der Abschluss war am ehemaligen Rittergut. Davon ist seit 1945 nicht mehr viel übrig geblieben. Auf alten Postkartenfotos konnten wir das schmucke Herrenhaus noch bewundern. Der Abriss des Herrensitzes befahlen 1945 die Kommunistischen Befehlshaber und das Abrissmaterial wurde den Neusiedlern zur Verfügung gestellt. Leider ist die Neubebauung nicht zum Vorteil des Ortes gelungen. Aber die Gebäude sind bewohnt, und das ist wichtig. Das kulturelle Zentrum ist in Kleinhänchen die Sportgaststätte, deren Besitzer seit 2005 Herr Lothar Jaurich ist.

Obwohl Kleinhänchen nur 167 Einwohner hat, ist der Sportverein mit 78 Mitgliedern, Fußballplatz und Kegelbahn eine gute Adresse zur Freizeitgestaltung und zur Einkehr. Die fleißigen Montagmädels von der SG Kleinhänchen hatten für die Gäste guten Kuchen gebacken und boten ihn mit einem kräftigen Kaffee an. Beim Gastwirt waren neben Glühwein und vielen anderen Getränken noch belegte Semmeln, Bockwurst und diverse Speisen im Angebot. Ein großer Dank geht an alle mithelfenden Hände, der Frau Bamberg sowie den Heimatfreunden aus Burkau für die Organisation.

In der Vergangenheit haben die Heimatfreunde in Verbindung mit Frau Bamberg in Großhänchen und Auschkowitz Ortswanderungen durchgeführt. Der Plan ist nächstes Jahr Pannewitz. Der Ort wird 777 Jahre. Warum machen wir das? Seit der Eingemeindung 1994 konnte ich selber als Ratsmitglied mit feststellen, dass sich die Bürger der Gemeinden benachteiligt fühlten. Die Heimatfreunde wollen das ändern. Wir wollen die Hand zu Gesprächen reichen, uns kennen lernen und informieren. Wenn das Früchte trägt, ist es für uns der schönste Dank.

Johannes Bielig

 

Für die Unterstützung des Beitrages bedanke ich mich bei Frau von Stollberg und Herrn Jaurich.

 

„Dunkler Taucherwald“

Familienabenteuer am 30.09.2016

Zugegeben, es ist uns schwer gefallen, aufgrund des Regenwetters am Sonnabend, den 17.09.2016 unsere Veranstaltung auf Freitag, den 30.09.2016 zu verschieben. Es sollte ein schöner Herbstabend für alle Gäste werden und alle sollten die Veranstaltung in guter Erinnerung behalten – das war unser Ziel.

Als es dann am 17.09.2016 ab 18:00 Uhr so richtig vom Himmel weinte, wussten  wir – alles richtig gemacht!

Der letzte Septembertag 2016 war dann so ein goldener Herbsttag wie er besser nicht sein konnte. Pünktlich 17:00 Uhr war die ungewöhnliche Location am Bunker 6 im Taucherwald für unsere Gäste startklar. Und es kamen viele, von nah und fern.

Thomas Petzold und Mathias Hüsni begrüßten unsere Besucher und begannen ihre Führungen in 2 großen Gruppen, Thomas mit dem Rundgang und Mathias mit dem Bunkerkino und dem MDR-Film. Ca. 150 Wissbegierige lauschten den Erzählungen über die Geschichte unseres Gemeindewaldes. So manchem kam die Zeit der 80er Jahre und des Kalten Krieges in seine Erinnerungen zurück. Eigene Beobachtungen wurden in die Erzählungen eingebracht und man war erstaunt zu hören, was damals keiner wissen sollte. An dieser Stelle weisen wir gerne auf das kürzlich erschienene Buch „Tarnname KOLYBEL“ hin, an dem unser Vereinsmitglied Thomas Petzold wesentlich mitgewirkt hat. Ihr könnt es unter anderem in Bischofswerda in der Buchhandlung auf der Kirchstraße, in Uhyst bei Lebensmittel Meinert oder bei Thomas Petzold direkt kaufen.

Auf dem Bunkervorplatz wurden unsere angebotenen Speisen und Getränke kräftig genossen. Edda Klose hatte eine leckere Gyrossuppe im großen Kessel für alle gekocht. Für die Kinder gab´s Wiener Würstchen und auch herzhafte Bratwürste. Dazu ein kühles Bierchen und eine frische Limo.

Jana Zirzow hatte für unsere kleinen Abenteurer Knüppelteig vorbereitet, so dass unsere Kinder sich bei einer kleinen Pause vom Büchsenwerfen, Pfeil und Bogen-Schießen und dem Zapfenzielwurf an der Feuerschale ausruhen konnten. An dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an die Kameraden der Uhyster Feuerwehr, die uns technisch unterstützen und aufpassten, dass kein gefährlicher Funke in den Wald flog.

Gegen halb acht war es dann im Taucherwald wirklich dunkel. Unsere kleinen Gäste waren perfekt ausgerüstet mit ihren bunten Lampions. Mutti, Vati, Oma und Opa hatten manchmal eine Taschenlampe zur Hand und so starteten ca. 50 mutige Abenteurer zum nächtlichen Waldspaziergang. „Ich habe Mut“ rief der erste Junge aus der Spitzengruppe und entdeckte schnell die vielen bunten leuchtenden Stäbchen, die uns den Weg durch den Wald markierten. Ein mystisch-romantischer Anblick. Ja, auch die Taucherwaldgeister haben wir gefühlt, gesehen und gehört. Wie viele es wohl waren? Was machen sie im Wald? Passen sie auf die Tiere auf oder wollten sie uns erschrecken?  Nein, wir hatten keine Angst! Alle tapferen Nachtwanderer sind am Bunker 6 oder am Waldrand, wo das Auto parkte, gut angekommen und freuen sich schon auf das nächste Mal…..

Alles aufgegessen, die Getränke fast alle ausgetrunken und glückliche Gesichter bei den Helfern und Akteuren dieses gelungenen Herbst-Open-Air-Events. Ein herzlicher Dank geht an alle, die uns geholfen und unterstützt haben, vor, während und nach der Veranstaltung. Unserer Vereinskasse hat´s auch gefallen.

Katrin Säring

Zwei Radtouren im August

Zu einer Radtour luden Karsten Hartenberger & Helga Fischer die Mitglieder unseres Vereines am 21. August ein. Wie gewünscht, wurden 2 unterschiedliche Radtouren organisiert. Eine sportliche und eine gemütlichere.

Zu beiden Touren konnte das Orgateam 16 Teilnehmer am Vereinshaus begrüßen. Neben Mitgliedern unseres Vereines, haben u.a. auch Kameraden der FFw Burkau teilgenommen. Die Radtour führte uns von Burkau, vorbei an Rammenaus Niederteich die neue Schiebocker Umgehungsstraße entlang. „Lutherpark“ und „Gondelteich“ wurden rechts liegen gelassen, um dann den langen Anstieg „Zum Hunger“ in Angriff zu nehmen. An der „Haselmausbrücke“ wurde eine verdiente Rast eingelegt. Für ausreichend Proviant war gesorgt. Vielen Dank nochmals dafür.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, bestiegen wir unsere Drahtesel wieder und fuhren der Wesenitz folgend, zur Mittagspause nach Neukirch. Karsten hatte für alle Teilnehmer in der „Freihufe“ reserviert. Der Gastwirt begrüßte uns und reichte kurze Zeit später die bestellten Getränke für die trockenen Kehlen.

Das leckere Essen ließ nicht lange auf sich warten und nach einer kleinen Verweildauer ging es weiter. Hier trennten uns allerdings die Wege. Die „Sportlicheren“ fuhren weiter in Richtung Hofgericht, um dort nach Naundorf abzubiegen. Die „Gemütlicheren“ fuhren der Wesenitz folgend, zurück nach Putzkau. In Höhe „Brauereistraße“ teilte sich dieses Fahrerfeld erneut. Ich fuhr mit meinem Vater der Wesenitz folgend, bis zum Abzweig Bistra Bau. Da angekommen ging es die Anhöhe zum „Schwarzen Bruch“ hinauf. Auf dem Feld, rechts neben unserer Wegstrecke, entdeckten wir einen blauen Luftballon. Wir hielten an, um nachzuschauen, was es mit diesem Ballon auf sich hat. An diesem hing ein Zettel an einer Schnur. Darauf stand geschrieben: „Anlässlich des 4. Geburtstages der Neonatologie am Spital Bülach wurde dieser Ballon am Samstag, 20. August 2016, auf Reise geschickt…“ Das Spital Bülach befindet sich in der Schweiz. Die Postkarte haben wir tags darauf zurückgeschickt.

Nach diesem Highlight radelten wir nach Belmsdorf und anschließend am Horkaer Teich vorbei. Bogen nach dem Bahnübergang nach rechts, Richtung Schmölln ab, um am nächsten Abzweig in den Stadtwald abzubiegen. Nach dem die kleine Anhöhe genommen wurde, folgte eine rasante Abfahrt bis zur Brücke in Kynitzsch. Es wurde die Staatsstraße überquert und über Neuschönbrunn und Schönbrunn der alten Bahnlinie folgend der Marienberg erreicht. Hier informierten wir uns über den Stand der Bauarbeiten für die neuen Windräder. Genossen an der Bank (Danke an die Altvorderen fürs aufstellen) den Blick auf Burkau und fuhren schnell weiter. Eine große Regenwolke näherte sich. Trocken und mit über 40 km auf dem Tacho kamen wir am Vereinshaus wieder an. Es folgten später der Rest der „Gemütlichen“, welche in Demitz noch ein Eis schleckten. Die „Sportlichen“ folgten kurz darauf mit ihrer Rast in Medewitz und über 60 km auf dem Tacho.

Ein großes Dankeschön an Karsten für den schönen Sonntagsausflug mit dem Fahrrad. Im nächsten Jahr sind wir sicher wieder mit dabei.

Henry & Thomas Petzold

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Unser 46. „Fest im Grünen“ mit Frühschoppen

Sonntagmorgen, 9:00 Uhr – die ersten Vereinsfreunde treffen sich an der Waldbaude zu den Aufbauarbeiten. Unsere Gesichter schauten  fragend in den Nieselregenhimmel. Alles ist grau und keiner konnte sagen, wohin sich die Sommersonne verzogen hat. Schnell gewannen wir unseren Optimismus zurück, denn so viele Hände hatten doch unser Fest liebevoll vorbereitet…..

Und siehe da, bereits um halb elf stellten sich die ersten Festbesucher ein. Jetzt ging´s los, der Grill wurde angefeuert, die Bratpfannen für unseren Gyros aufgeheizt, Annelieses Spezial-Fischsemmeln in die Verkaufsbude gebracht, die Bowle trinkfertig gemacht, der Sekt und der 11er Schluck schön dekoriert, das erste Bierfass angestochen…. Und …. Punkt um elf kam der nächste kräftige Regenschauer. Kaum zu glauben, egal ob Regen oder Sonnenschein, Wetter ist immer und für etliche Frühschoppenbesucher auch kein Problem, es gibt ja Regenschirme und unter unseren Bäumen waren alle geschützt.

Unsere Kinder störte der Regen sowieso nicht, denn auf dem Pferd, auf der Seilbahn und am Fußballtor hatten unsere Jüngsten immer ihren Spaß. Unter dem Motto: “Indianer kennen keinen Schmerz“ gab es an der Waldbaude in diesem Jahr neues zu entdecken. Viele Kinderaugen leuchteten, als das große Feuerwehrauto mit unseren zuverlässigen Feuerwehrmännern den Weg zur Waldbaude herauf fuhr und auch dort so manches zu erkunden war. Schön, dass wir uns so gut auf unsere Feuerwehr verlassen können. Sie passte auf, dass niemand im Wald heimlich raucht und sicherte ganz nebenbei auch unser Fest ab – Dankeschön!

Barnabas blies kräftig in seine Tuba, spielte die Tasten seines E-Piano´s, Maik griff in die Saiten seiner Gitarre und beide erfreuten unsere Frühschoppengäste mit einem spontanen, bunten, musikalischem Programm. Ja, man konnte die Augen schließen und glauben, dass die Roten Gitarren ihr „Weißes Boot“ original und live auf der Bühne am Butterberg sangen. Spätestens beim: „Arbernbrei“ war jedem Insider-Zuhörer klar, hier interpretiert Maik „Burksches Wochenend-Feeling“. Für diese Uraufführung unserer Frühschoppen-Künstler gab es viel Beifall und es weinte sogar der Himmel, als dieses herrliche Programm so schnell zu Ende war. Und wieder kuschelten alle unterm Regenschirm.

Aber egal, es gab genug zu Essen und zu trinken. „De Hutzenbossen“ waren angekommen – ihr Fanclub wartete schon mehr als eine Stunde auf die Stars – der Parkplatz füllte sich, Stühle und Bänke wurden schnell trocken gewischt, so dass schon kurz vor 14 Uhr wieder die Musik erklang, für alle, die dem Wetter trotzten. Aus der Waldbaude duftete der köstliche Kaffee und selbstgebackene Kuchen. Unsere fleißigen Bedienungen waren voll eingespannt und hatten kaum eine Pause. Die niemals leer werdenden Bowle-Gläser zauberten so manchen „Heiteren Blick“ ins Publikum, wir führen in die Tschechei und auch der Butterberg-Elch wurde gesichtet. „Bier her, Bier her, oder ich fall um!“ Unsere Bierwagen-Besatzung hatte gut zu tun, die leeren Gläser schnell wieder zu füllen.

Und so verging die Zeit wie im Flug. Ruck zuck war es schon 17:00 Uhr und „De Hutzenbossen“ konnten nicht ohne noch eine Zugabe zu geben ihr buntes Nachmittagsprogramm schließen. Unsere gute Laune hat die Regenwolken vertrieben, die Sonne schien am Spätnachmittagshimmel und eigentlich wollte niemand mehr schnell nach Hause. So schnell, wie wir früh unser Festgelände aufgebaut haben, war auch fast alles wieder abgebaut und aufgeräumt.

Das „Fest im Grünen“ mit dem ersten Frühschoppen war eine gelungene Veranstaltung. Hoffen wir, dass unsere zufriedenen Gäste allen erzählen, wie schön dieser Sonntag an der Waldbaude war. Mal sehen, was uns im nächsten Jahr für euch einfällt, seid alle darauf gespannt und kommt uns wieder besuchen…..              

Katrin Säring



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9. Juli 2016 

Im Revier der Giftschlangen


Starke Kerle

Momentan ist zwar auf Burkauer Flur kein Vorkommen der Kreuzotter bekannt und trotzdem haben sich einige tatkräftige Vereinsmitglieder an einem Arbeitseinsatz zum Schutz dieser Tiere beteiligt. Der Grund sollte jedem Natur- und Heimatfreund einleuchten, Naturschutz hört natürlich nicht an Gemarkungs- oder Gemeindegrenzen auf. Nahe dem Grubenteich, der sich zwischen der Waldscheibe und der Autobahn A4 nördlich von Rammenau befindet, ist die Schlangenart in einer zwischenzeitlich wieder zunehmenden Population beheimatet. Dass sich die Schlange dort offensichtlich wieder besonders wohl fühlt, kommt aber nicht von ungefähr, sondern bedarf der gezielten Pflege ihres Lebensraumes. Dieser hat sich der Bischofswerdaer Ökologe Steffen Teufert ehrenamtlich verschrieben. Nachdem er unseren Verein in der Vergangenheit bereits mehrfach mit seinem umfangreichen Fachwissen zur Verfügung stand, zuletzt mit seinem Vortrag an der Wildbrücke im Januar diesen Jahres, hatte er um entsprechende Unterstützung gebeten. Getreu unserer Vereinssatzung, wo die Förderung des Natur- und Umweltschutzes festgehalten ist, hat sich der Vorstand natürlich für die Mitarbeit bei der Pflege des Kreuzotterlebensraumes entschieden. Gerade für uns Burkauer bedeutet dies eine gewisse Art der Wiedergutmachung, da nach Recherchen durch Steffen Teufert noch bis in die 1950-iger gerade in unserem Ort auf getötete Kreuzottern eine Kopfprämie ausgelobt war. Das Töten der Tiere sollte „…der Gesundheit der Kinder…“ dienen, zumindest wurde dies so oder so ähnlich begründet.


…“Feierabend“ und zufriedene Gesichter

Aufgabe des alljährlich notwendigen Einsatzes ist es, die etwa 0,6 ha große Waldfläche von Jungaufwuchs, vor allem den Faulbaumtrieben, zu befreien, um damit dauerhaft eine Waldlichtung als Sonnenplatz für die Kreuzotter zu erhalten. An der diesjährigen Pflegeaktion beteiligten sich insgesamt 10 Erwachsene und 6 Kinder, davon 7 Mitglieder des Natur- und Heimatfreunde Burkau e.V.. Nach einem ersten prüfenden Durchgang, bei dem aber kein Exemplar dieser Schlangenart aufgefunden wurde, kamen Machete und Freischneider sowie viele Hände zum Aufsammeln und Ablagerung des Schnittgutes auf Haufen zum Einsatz. Nach etwa 4 Stunden Arbeit und einer stärkenden Frühstückspause war die zeitweise schweißtreibende Aufgabe erledigt. Die jüngeren Teilnehmer konnten natürlich nicht durchweg bei der Arbeit gehalten werden, gibt es doch rund um den Grubenteich eine Menge in Flora und Fauna zu entdecken. Aber genau das war ja das Ziel, dass sich die Kinder auch durch derartige Aktionen in der Natur umschauen und diese mehr schätzen lernen als den heimischen Computer. Auch wenn sich die Überschrift gefährlich anhört, so war der Einsatz am Ende das Gegenteil und für alle ein lehrreiches sowie tolles Erlebnis, eine Unterstützung im nächsten Jahr haben wir bereits zugesagt.

Übrigens wird uns Steffen Teufert im Rahmen unseres diesjährigen Novembervortrages über seine Exkursion nach Südamerika berichten - darauf kann man gespannt sein. Also bitte den 15.11.2016, 19 Uhr im Hofcafé Lachtaube, vormerken.

Euer Natur- und Heimatfreund Maik Hübschmann



27. Juni 2016 

Hoteleröffnung


Auch an unserer Waldbaude hat das Hagelwetter im Mai einige Spuren hinterlassen. Traurig mussten wir ansehen, dass unsere Nistkästen und das Insektenhotel nun unbewohnbar geworden waren.

Umso erfreulicher können wir euch heute berichten, dass bereits am 27. Juni 2016 ein neues Hotel für unsere Nützlinge wie zum Beispiel Hummeln, Wildbienen, Schlupf-, Falten-, Grab- und Wegwespen, Florfliegen oder Ohrwürmer nun an neuem Standort wiedererrichtet wurde, damit möglichst viele Bewohner eine neue Bleibe finden können. Wir brauchen diese biologischen „Schädlingsbekämpfer“, um das ökologische Gleichgewicht zu bewahren.

Darüber hinaus kann unser neues Insektenhotel auch zu Lehrzwecken genutzt werden, etwa für unsere Vereinsmitglieder, unsere Besucher an der Waldbaude, oder von Schulen, die Kindern die Biologie der Insekten und praktischen Naturschutz anschaulich nahebringen wollen. Insektenhotels leisten einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung, weil das Beobachten der Wildbienen beim Nestbau einfacher möglich ist, als Bienennester in der Natur zu finden.

Wir danken dem Hotel-Erbauer Hans für seinen unverzüglichen Einsatz für unseren Verein und die Natur. Hoffen wir, dass dieses Haus an seinem sonnigen Standort bald zu 100% ausgelastet ist.

Sonntag, 19. Juni 2016

Wir gratulieren unserer Feuerwehr Burkau zum 140jährigen Jubiläum



Ja, an diesem Wochenende wurde in Burkau kräftig gefeiert. Und so ist es eine sehr gute Tradition, unser Bedürfnis und auch Verpflichtung, die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr zu ehren. Nicht alltäglich ist für uns so ein würdevoller Empfang inmitten der vielen uniformierten Gäste. Begleitet von taktvoller Marschmusik schritten auch wir geordnet zur Gratulation und Barnabas überbrachte mit einer kleinen, feinen Ansprache unsere Glückwünsche zum Jubiläum. Eine knallrote Kletterrose hatten wir für unsere Feuerwehr als Präsent ausgesucht, damit unsere Vereinsfreundschaft und auch die Kameradschaft erblühen können, wie diese Rose. Sie soll groß und kräftig werden, Farbe in unser Wirken und Schaffen bringen und natürlich viele lange Jahre das Gerätehaus der Feuerwehr Burkau schmücken.


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Sonnabend, 18. Juni 2016 

Sonnenwendfeier an der Waldbaude



Na prima, 18:00 Uhr regnet es kräftig! Die Getränke sind besorgt, die Bratwürste im Kühlschrank, die Seilbahn zwischen den Bäumen startklar gemacht und der Grill ist bereitgestellt. Schnell wurde noch ein wetterfestes Dach gebaut.
Doch der Regen hat die Luft rein gewaschen und sämtliche Vögel lieferten sich an unserer Waldbaude ein Platzkonzert erster Güte. Die Abendsonne leckte die Regentropfen im Eiltempo auf. Und so genossen 72 Augen, Ohren, Arme und Beine einen romantischen Mittsommerabend am schönsten Fleckchen von Burkau. An unserem Feuerchen schmeckte die besonders kreativ zubereitete Heidelbeer-Erdbeer-Glühwein-Bowle und ließ uns in so manchen schönen Erinnerungen schwelgen…… Die Frage, wenn wir denn eigentlich nach Hause gegangen sind, konnten wir am Sonntag nicht präzise beantworten, aber wir wissen genau, dass wir einen herrlichen Abend miteinander verbrachten, auf den wir auf gar keinen Fall verzichten wollten.

 


"Die Schloßrundfahrer" zu Gast in Burkau


Am 05. Juni 2016 fand die 19. Rammenauer Schloßrundfahrt statt. Während Start- und Zielpunkt traditionsgemäß am Barockschloß in Rammenau lagen, führte die Route in diesem Jahr u.a. durch unser schönes Burkau. Und weil der Freizeit-Reitverein "Hufnagel" e.V. aus Pickau, unter dem Vorsitz von Andreas Mikus, wusste, was für eine tatkräftige Unterstützung er von unserem Verein erwarten kann, erhielt der Vorstand eine entsprechende diesbezügliche Anfrage. Unsere Aufgabe: Bewirtung der Teilnehmer und Gäste zur Mittagszeit. Dies klang zwar zunächst als leichte Übung, stellte sich aufgrund des engen Zeitfensters und der erwarteten Personenzahl nach dem Treffen mit den Organisatoren dann aber doch als das Gegenteil heraus.

Aber es war ein voller Erfolg, die Resonanz bei den Schloßrundfahrern, den Gästen und dem Veranstalter durchweg positiv und für unsere Gemeinde sicherlich ein weiteres gutes Aushängeschild. Dank der vielen Helfer, Mitglieder unseres Vereins und auch Nichtmitglieder, haben wir wiederholt zeigen können, was der Natur- und Heimatfreunde Burkau e.V. für ein zuverlässiger Partner ist. Darüber hinaus hat der Verkauf der Speisen und Getränke zu einem deutlichen Klingeln in der Vereinskasse geführt.

Allen, die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben, gebührt seitens des Vereinsvorstandes ein herzliches Dankeschön!

 


 


 


Begrüßt wurde jede Kutsche von unserem Hans Bielig, der - in Oberlausitzer Tracht gekleidet - Flyer mit dem Gedicht „Mei Burge lob ich mir“ und einem Abriss zur Geschichte von Burkau übergeben hat.

 

                       

 





6-Spänner, eine besondere Attraktion

 

 





Kurz vor Verlassen der Burkauer Flur trafen die Schloßrundfahrer dann übrigens auf eine ganz illustre Gesellschaft. Zufällig spazierte dort der Burkauer Großgrundbesitzer Ernst August von Staupitz XI. mit seiner liebreizenden Gattin und entschloss sich zu einem kleinen Picknick am Wegesrand. Die beigeeilte Knechtschaft bekam die Aufgabe, den Weg von umherliegenden Pferdeäppeln zu reinigen.

Euer Natur- und Heimatfreund Maik Hübschmann



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22. Mai 2016

Burkau Gestern und Heute

Dorfwanderung von der Lachtaube bis zum Freibad


Überwältigend war wieder das Interesse an unserer zweiten Dorfwanderung in Burkau. An der Lachtaube starten fast 130 wissbegierige Spaziergänger aus Burkau und unseren Ortsteilen. Lars begann mit der interessanten Geschichte des Strobel-Hofes, Maik berichtete von der Struktur unseres „Waldhufendorfes“ und über die geplante Wiederanpflanzung von Streuobst-Feldrainen. Gisela führte uns in die Geschichte des ersten Kirch-Friedhofes ein und brachte uns die geschichtlichen Hintergründe der letzten verbliebenen Grabanlagen näher. Geschäftsführer Steffen Mager von der Burkauer Agrar GmbH stellte seinen Betrieb, insbesondere die Milchviehproduktion mit all ihren aktuellen Herausforderungen vor. Von unserem Hans erfuhren wir geschichtliches zu den Villengrundstücken der ehm. Familien Dr. Gneuß und Sturm sowie zum Eulenhof. Ganz liebevoll begrüßten uns die Familien Pilz und Janetz in ihrem Hof. Die Geschichte dieses Bauernhofes und der Wandel in die heutige Zeit erläuterte uns Albrecht. Ein neues Unternehmen wurde uns im ehemaligen Bahnhofsgebäude – verbunden mit seiner Geschichte - mit dem Technischen Ausbildungszentrum Sachsen e.V. von Jörg Lehmann präsentiert. Zur ehemaligen BHG wusste Hans-Jürgen Richter interessante Geschichten und Edda berichtete an der Betonmanufaktur Klinnert über die Zeit der Wende in den 90er Jahren, über die Firmengeschichte und die Reprivatisierung des Betonwerkes. Diesen herrlichen Sonntag konnten alle in unserem Freibad bei leckerem Kesselgulasch und einem Bierchen oder Eis ausklingen lassen.    



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22. April 2016

                                               Bowlingabend in Rammenau


Den ersten schönen Frühlingsabend in diesem Jahr nutzten wir, um zu Fuß zum Bowlingabend nach Rammenau zu pilgern. An unserer Bank am „Heiteren Blick“ ruhten wir kurz aus und gedachten unserem Hans-Dieter mit dem Lied „Hoch sind die Berge, tief ist das Tal….“.
Unter dem Motto: „Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen“ sind unsere Freunde vom Granitdorf e.V. Damitz-Thumitz und vom Rammenauer Heimatverein sowie die Bürgermeisterinnen Gisela Pallas, Hiltrud Snelinski und unser Sebastian Hein unserer Bitte gefolgt, diesen Bowling-Abend mit uns gemeinsam zu gestalten. Es war genau die richtige Idee, denn wir haben in gemischten Mannschaften ein lustiges kleines Turnier erlebt. Ganz nebenbei führten wir so manches interessante Gespräch, kamen uns näher, lachten viel und letztendlich kämpften wir auch alle für dasselbe Ziel – den Sieg! Unsere Rammenauer Freunde hatten liebevolle Urkunden gestaltet und die „Bowlingpflaume“ blieb auch in Rammenau. Die Siegerehrung hat es dann auch hier ergeben – Barnabas bleibt der beste Bowlingsportler im Verein – er gewann auch in diesem Jahr souverän das Turnier. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er wieder zu Fuß den Heimweg antrat und sich wohl an der Bierstraße noch einmal zu einer Pause verführen ließ……


 26. März 2016

32. Ostereierschieben

 

Unser Oberosterhase Bernd und seine 6 kleinen Hasenkinder haben die Frühlingsonne bestellt! Fröhlich, traditionell marschierten viele Kinder mit ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern, begleitet von beschwingter Blasmusik, wieder einmal vom Kindergarten zum Feuerwehrhaus Burkau. Die roten Feuerwehrautos glänzten draußen in der Sonne, vom bunt geschmückten Festgelände duftet es schon nach frischer Bratwurst. Drinnen wartet die Ostereier-Kullerbahn schon längst auf das große, bunte, prall gefüllte erste Osterei, was natürlich von unserem Bürgermeister Sebastian Hein als erstes in ein Körbchen rollte – dafür herzlichen Dank! Es war wiederein kurzweiliger Nachmittag für unsere großen und kleinen Gäste, denn die Wartezeit an der Kullerbahn konnten sich die Kinder an unserem Basteltisch bei Katharina und Kathleen kreativ verkürzen. Wer nicht still sitzen wollte, drehte bei unserer Junioren-Gruppe das Glücksrad und spitzte auf den einen oderanderen kleinen Preis. Antje und der Schulchor boten den gespannt lauschenden Zuhörern ein liebevolles österliches Bühnenprogramm dar, denn Singen macht gute Laune. Fleißige Bäckerinnen hatten wieder einmal köstliche Osterkuchen beigesteuert, die mit einem kräftigen Kaffee allen lecker schmeckten. Für unsere durstigen Kehlen war in vielfacher Weise gesorgt – es wurde reichlich gegessen und getrunken – so dass wir nur schlussfolgern können, dass sich alle Gäste bei uns wohl gefühlt haben. Auch der „Frühling“ mit seinem „11er Schluck“ war gut im Geschäft. Und so verlebten wir gemeinsam wieder einen gelungenen Karsamstag bei unserem traditionellen Ostereierschieben. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt allen engagierten Helfern – egal ob sie uns bei der Vorbereitung, während der Veranstaltung oder nachher beim Aufräumen nach ihren Möglichkeiten unterstützten. Ein besonderer Dank geht an die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Burkau für die Unterstützung in Ihrem Domizil, sowie an den Bauhof für die Hilfe bei den Transportarbeiten. Besonders stolz sind wir jedoch auf diejenigen, die uns als (noch?) Nicht – Vereinsmitglieder gerne helfen!  

Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, wie viele Mitmenschen mit uns „mit dem Herzen dabei“ sind.

 

 

Viele Hände – schnelles Ende

So oder ähnlich könnte man unsere diesjährige Frühjahrsaktion für den Naturschutz trefflich in aller Kürze beschreiben.

Trotz des nasskalten Wetters am Samstagmorgen (19. März 2016) waren, wie in den vergangenen Jahren, wieder zahlreiche motivierte Vereins- und Nichtvereinsmitglieder erschienen, um gleich zwei Aufgaben zu erledigen. Zum einen sollte in den Zippelwiesen der Unrat aus der Baach gefischt und zum anderen dem Froschkönig und seinem Gefolge eine Möglichkeit geschaffen werden, die Hauptstraße in Höhe Eichardt´s Mühle nach dem Winterschlaf „sicher“ queren zu können.  

 

Während sich der größere Teil der etwa 35 Personen umfassen den Truppe zügig auf den Weg entlang des Klosterwassers in Richtung Autobahndurchlass machte, wo der Startpunkt unserer jährlichen Sammelaktion liegt, marschierte eine 8 Personen umfassende Abordnung in Richtung Sandgrube. Vor Ort waren schnell die zwei Verkehrssicherheitsbeauftragten bestimmt und die Warnwesten verteilt. Dank der Erfahrungen der 5 Mädels, die auf den Namen „Lolipop-Gang“ hören, war der Amphibienschutzzaun nach weniger als einer Stunde aufgebaut. Übrigens: Geschwitzt haben nur die beiden Männer, warum wohl?

Normalerweise sollte man denken, dass die (Müll-) Sammler und Jäger, wegen unserer in den zurückliegenden Jahren gründlich durchgeführten Aktionen, wenig Arbeit hatten. Weit gefehlt! Man muss sich die Frage stellen, wo denn unsere Baach immer wieder diesen vielen Unrat herbringt.  

 

Vor allem leere Schnapsflaschen sprechen dabei eine eindeutige Sprache oder besser, sie führen zwangsläufig bei Groß und Klein zu der Frage „…wer wohl so einen großen Durscht hatte?“

Am Ende waren es wiederum zwei bepackte Pkw-Hänger voller Schwemmgut, welches im Container verstaut, zwischenzeitlich die Reise in Richtung Deponie angetreten hat. Die Kosten für die Entsorgung übernimmt der Landkreis Bautzen. Nach getaner Arbeit gab es wieder gegrillte Würstchen, Getränke und jede Menge zufriedener Gesichter.

Für das Organisieren und Mitmachen gebührt allen ein ganz großes Dankeschön!

Euer Natur- und Heimatfreund

Maik Hübschmann



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Vereinekegeln 2016  

Beim diesjährigen Vereinekegeln in Burkau belegten wir den 1. Platz.

Herzlichen Glückwunsch an das Team. 

 

 

Mitgliederversammlung am 26.02.2016 

Zu unserer ordentlichen, jährlichen Mitgliederversammlung hatte der Vorstand im Blättl Nr. 669 vom Februar in das Bürgerhaus Burkau am 26.02.2016 um 19:00 Uhr eingeladen. Insgesamt waren 47 Vereinsmitglieder anwesend.

Zum Versammlungsleiter wurde Herr Reiner Haufe und zur Schriftführerin Frau Katrin Säring gewählt.

Folgende Beschlüsse wurden gefasst:

1.      Feststellung des Jahresabschlusses 2016

        Dem Vorstand und der Kassiererin wurden für das Jahr 2015 Entlastung erteilt.

2.       Haushaltsplanfür das Jahr 2016.

3.       Zum Kassenprüfer 2016 wurden Herr Heinrich Hübner und Herr Dietmar Hentsche gewählt.

4.       Festsetzungder Beitragshöhe und Fälligkeit für das Jahr 2016:

Erwachsene:                 2.00 €/Monat, fällig im März bis zum 31.03.2016

Kinder und Jugendliche bis zum 18.Lebensjahr ohne eigenes Einkommen sind beitragsfrei.

5.       Neufassung der Vereinssatzung.

Alle Beschlüsse wurdeneinstimmig gefasst.

Weiterhin gibt der Vorstand eine neue Geschäftsordnung für das Jahr 2016 bekannt.

Der Vorstand bittet alle Mitglieder,die nicht anwesend waren, sich über die neu gefasste Satzung und die Geschäftsordnung zu informieren.

Aus der Mitgliederversammlung berichtet……

Freitagabendim Bürgerhaus – bunte Primelchen schmückten liebevoll gedeckte Tische, Getränkeund fein gemachte Schnittchen warteten auf viele durstige Kehlen undwissbegierige Vereinsmitglieder. Unser Bürgermeister Sebastian Hein war unsererEinladung gefolgt. Sehr gefreut haben wir uns über unsere anwesenden  Ehrenmitglieder Horst Gersdorf und GuntherBerthold.

Zugegeben,die umfangreiche Tagesordnung hätte befürchten lassen, dass es ein langer Abendwerden könnte. Doch ein routinierter und disziplinierter Sitzungsverlauf machtees möglich, dass trotz Pause der förmliche Teil schon um 21:15 Uhr beendet werden konnte und unsere Versammlung in ein gemütliches Beisammensein umschwenkte. Dabei wurden sehr wichtige Themen besprochen und die Neufassungunserer Vereinssatzung beschlossen!

ZuBeginn gedachten wir unseren verstorbenen Vereinsmitgliedern Heini Schmidtmann, Hannelore Jurack und Werner Kylau.

EineEhrung für langjährigeVereinsmitgliedschaft erhielten Berthold, Gunter (55 Jahre Mitglied), Uhlmann,Reinhard (55 Jahre Mitglied) und Glormus, Erich (35 Jahre Mitglied).Unser Vorsitzender Barnabas überreichte eine Urkunde und ein Präsent.

Sehrerfreulich war auch die Aufnahme unserer neuen Vereinsmitglieder Yannic Pfanne (geb. 2005), Lucie Pötschke (geb. 2006) undGustav Pötschke (geb. 2004). Unsere Jüngsten geben uns allen Hoffnung und neueKraft für die Fortsetzung unserer Arbeit. Wenn auch etwas später, aber Yannickam nach seinem Judo-Training zur Mitgliederversammlung und war bis zum Endeder Tagesordnung mit seinem Papa dabei, damit er auch mit abstimmen durfte! Eingroßes Vorbild für alle Vereinsmitglieder, die aus welchen Gründen auchimmer,  nicht an der Sitzung teilnehmenkonnten.

Der Jahresgeschäftsbericht 2015 desVorsitzenden machte deutlich, welch umfangreiche Arbeit unser Verein im letztenJahr geleistet hat und welchen hohen Stellenwert diese Vereinstätigkeit imGemeinwesen unserer Gemeinde Burkau einnimmt. Wir haben über alle Aktivitätenregelmäßig in unserem Blättl informiert, so dass wir uns hier nur wiederholenwürden.

Der Jahreskassenbericht 2015 wurde von unserer Kassiererin EddaKlose vorgetragen Er brachte allumfassend Informationen zur finanziellen Lagedes Vereins – kurzum, der Jahreshaushaltsplan 2015 wurde ohne wesentlicheAbweichungen eingehalten und über Vorgänge von besonderer Bedeutung war nichtzu berichten. Die nennenswertesten Vorgänge waren die Instandsetzung unsererWaldbaude unter Regie von Hans-Dieter und Karin Lange, denen für ihr besonderesEngagement diesbezüglich gedankt wurde sowie die Anschaffung von Bühnenelementenfür unsere Veranstaltungen.

DiePrüfung der Kasse erfolgte von unserer Kontrollkommission und ergab keineBeanstandungen. Auch der Jahreshaushaltsplan 2016 wurde mit ähnlichen finanziellen Strukturen wie in den Vorjahrenerneut beschlossen und die Wiederwahl unserer Kassenprüfer vorgenommen.

Einzentraler Diskussionspunkt war die Festsetzung der Jahresmitgliedsbeiträge, die bei 2,00 € pro Monat sowie für Kinder bis18 Jahre beitragsfrei noch einmal belassen wurde. Doch mit Blick auf unsere umfangreicheVereinstätigkeit, die allgemeine Kostenentwicklung und unserem Zweck zuErhaltung unseres Vereinsvermögens wurde aus der Mitte der Versammlung derVorstand gebeten, über eine Beitragsanhebung ernsthaft nachzudenken. DieseAnregung wurde durch eine weitere Meinungsäußerung bekräftigt. Nach kurzerDiskussion wurden gegenteilige Auffassungen dazu in der Versammlung nicht kundgetan.

DieseAnregung verlieht der nunmehr einjährigen Arbeit unseres neuen Vorstandeshöchste Anerkennung und Respekt, denn große Leistungen bedürfen eines festen Standpunktesunserer Mitglieder und einer tragfähigen finanziellen Basis, die nun bessere Chancenhaben sollte.

Derwichtigste Tagesordnungspunkt war die Neufassung der Vereinssatzung, denn das kommt nicht alljährlich vor. Insbesondererechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen waren zu beachten. Der wesentlicheInhalt wurde bereits in der Mitgliederversammlung 2014 besprochen und von Stefan Strewe erläutert. An unserem Vereinszweck hat sich grundsätzlich nichtsgeändert, lediglich vielleicht einige Formulierungen.

Neuist, dass alle vier Vorstandsmitglieder den Verein nun offiziell nach außenvertreten und damit die Vorstandssitzungen und deren Beschlussfassungen mitdiesen vier Vorstandsmitgliedern erfolgen.

DenBegriff „Erweiterter Vorstand“ gibt es in der Satzung nicht mehr, weil errechtlich unpräzise war. Künftig werden zur Vorbereitung von Veranstaltungen oderallgemeinen Themen offene Vorstandssitzungen stattfinden, an denen alle Vereinsmitglieder teilnehmensollen, die an der Vorbereitung oder Durchführung direkt beteiligt sind aberauch gewohnheitsmäßig Aufgaben andere erfüllen.

UnsereKassiererin nennt sich nun „Schatzmeisterin“. Schon der neue Begriff macht deutlich, dass es bei dieser Funktion nicht mehrnur um die Wahrnehmung von Kassengeschäften geht, sondern um die Vermehrung undVerwaltung unseres Vereinsvermögens und der finanziellen Mittel.

Derbisherige Begriff der Kontrollkommission wurde durch den Begriff „Kassenprüfer“ ersetzt. Die Mitgliederversammlungist künftig auch ohne eine Mindestanzahl von anwesenden Vereinsmitgliedernbeschlussfähig.

Nachdemder Satzungsbeschluss erfolgte, wird der Vorstand die Eintragung imVereinsregister notariell vornehmen lassen und die neue Satzung an dieMitglieder verteilen.

Ebensoverteilte der Vorstand eine neue Geschäftsordnung,die jedes Mitglied kennen sollte, um sich im Verein gut zu Recht zu finden.Insbesondere interne Verantwortlichkeiten, Regelungen von Ehrungen,Festlegungen von Nutzungsbedingungen und –entgelten für unser Vereinsvermögensind dort für jeden nachlesbar festgelegt.

Nachder kurzen Pause wurden Termine und Vorhaben des Vereins für das Jahr 2016 besprochen. Eine Übersicht dazu gab es schon im Blättl vom Januar 2016.

DerBürgermeister dankte unserem Verein für die aktive, engagierte Arbeit undbesonders für den Erwerb der Anteile am Projekt „Neptun“ für unser Freibad. Werner Herrmann informierte über seine Kartierung/Statistik von Biotopen und seltenen Pflanzen in Burkau. Er regte dazu die Fortsetzung der Arbeit durch den Verein an.

Als beliebtestes Kalenderfoto 2016 wurde das von Herrmann Oswald gewählt und der Fotograf  mit einem Präsent geehrt.

Fürdie Planung künftiger Mitgliederversammlungen wurde um bessere Abstimmung zwischenden Vereinen in Burkau geworben, um Terminüberschneidungen zu vermeiden. Nunja, das wird erst dann einfacher, wenn sich mehrere Vereine und Veranstalter inunserer Gemeinde an der Terminabstimmung im Rahmen unseres Kalenderprojektes beteiligen. Bitte, liebeVereinsmitglieder werbt in den anderen Vereinen darum, dass so viele Terminewie möglich in unseren Kalender kommen und Cornelia Lehmann bis Mitte September2016 für das Jahr 2017 diese auch erfährt. Damit wäre der größte Schritt in dierichtige Richtung bereits getan. Wenn es dann auch noch – der Termine wegen -viele Käufer und Nutzer unseres Kalenders gibt, sollte dieses Problem nichtmehr bestehen.

Nachreichlich zwei intensiven Versammlungsstunden mit vielen guten Anregungen,Diskussionen und Beiträgen, dankte der Vorstand allen anwesendenVereinsmitgliedern. Ein großes Dankeschön ging an Brigitte und Bernd Bielig fürdie Getränke und an die fleißigen Helfer, die den Raum gestalteten, den Imbissvorbereiteten und uns aufmerksam bedienten.

Werim Anschluss seinen Mitgliedsbeitrag 2016 nicht gleich bar bezahlte, der wird um Überweisung im März auf unser Vereinskonto bei der KSK Bautzen

IBAN: DE96 8555 0000 1000 504898    BIC: SOLADES1BAT

gebeten. Bei Edda Klose kann auch eine SEPA-Einzugsermächtigung abgegeben werden. Fragt bitte Edda nach dem Formular. Auch Spenden dürfen gerne auf unser Vereinskonto eingezahlt werden.

ImNachgang der Versammlung wurde das eine oder andere angenehme Gespräch geführtund in lockerer Runde zusammen gesessen.

Fürdie nächste Mitgliederversammlung wünscht sich der Vorstand wieder regeBeteiligung, interessante Redebeiträge und Vorschläge für eineabwechslungsreiche Vereinsarbeit, den n schließlich ist es unser Ziel, neueVereinsmitglieder zu gewinnen und eine gesündere Struktur in unsererAlterspyramide zu erreichen – wir brauchen jeden Interessierten, auch im Alter von 20-60 Jahren! 


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RUNTER VOM SOFA – REIN IN DIE NATUR

Winterwanderung am 24. Januar 2016 zur

Wildbrücke und zum Hochstein

 

Einneues Jahr hat begonnen und getreu unserer Zielstellung – jeden Monat eineVeranstaltung – lud der Natur- und Heimatfreunde Burkau e.V. erstmalig zu einer Winterwanderung unter dem Motto: „RUNTER VOM SOFA – REIN IN DIE NATUR“ alle bewegungsfreudigen Vereinsmitglieder und Wanderfreunde ein.

 

Schön,dass wir nicht nur Gäste aus Burkau begrüßen durften. Das Wetter hat es wiedermal gut mit uns gemeint, denn nach dem viel zu warmen Dezember blieb die erste richtige Schneedecke im Jahr 2016 trotz Regens am Sonnabend für uns am Sonntagnoch liegen.

Auchwenn der heiße Glühwein den Transport zur Pausenstation nicht schadlosüberstehen wollte, fanden sich ca. 60 Wanderfreunde jeden Alters um 13:00 Uhr am Pendlerparkplatz ein und warteten zunächst auf die Behebung des kleinenTransportschadens, was schnell von Hans und Conny Lehmann erledigt wurde.  

Die ersten Meter stapften wir singend in Richtung Wald. Maik Hübschmann und Mathias Hüsni hatten ihre Gitarren dabei.

Als erstes Ziel erreichten wir die „Kuppe“ mit der Wildbrücke. Dort wartete schon unser Barnabas Kunze am Verpflegungsstand mit leckeren Bratwürsten, wärmenden Tee und Glühwein.

 

Nach der ersten Stärkung begrüßten wir Steffen Teufert. Er konnte uns viele wissenswerte Informationen zum Bauwerk und Lebensraum „Wildbrücke“ näherbringen. Nun wissen wir, dass wir eigentlich von der ersten Grünbrücke Ostdeutschlands und von dieser Bauart in ganz Deutschland sprechen, die eine wichtige Funktionerfüllt, in dem sie unsere Bedürfnisse nach einer immer modernen Verkehrsinfrastruktur mit dem ökologischen System im Einklang bringt. Es war für alle Zuhörer wichtig zu begreifen, dass wir Menschen langfristig unsere Lebensgrundlage in Frage stellen, wenn wir die Natur und Umwelt nicht bei allen Entwicklungen berücksichtigen. Nicht nur Schwarz- und Rotwild quert die Brücke. Es leben dort 5 Reptilienarten. Neben der Ringelnatter, der Blindschleiche, die Wald- und die Zauneidechse findet man auch die Kreuzotter. Ganz frische Spuren von einem Fischotter waren zu sehen. Steffen Teufert berichtete von der aufwendigen wissenschaftlichen Arbeit der Tiererfassung und – zählung.

Während er sprach, gesellten sich Holger und Gisela Scheumann aus Bischofswerda zu uns, um weitere interessante Details beizutragen.

 

Wir hörten von der Geschichte des Steinbruchs „Kuppe“, gingen den Naumannweg zum „FENSTER DER WELT“ bis zum Hochstein, der eigentlich Sybillenstein heißt. Es war kein Zufall, dass der Hochsteinkönig vor Ort war und sich ins Gipfelbuch eintrug. Mathias Hüsni erklärte uns den bereits seit 10 Jahren ausgelobten Wettbewerb um den Hochsteinkönig und die Hochsteinkönigin. Eigens zu diesem Zweck wurde das Hochsteinlied von uns allen lauthals interpretiert. Auf dem Rückweg gab es noch Informationen von Holger Scheumann zum Baumbestand und zur Waldbewirtschaftung des Luchsenburgwaldes. Zurück am Grillstand hatte Barnabas noch eine Reihe Bratwürste auf dem Grill und die letzten Striezelmarkt -Tassen mit Glühwein gefüllt. Gegen 17:00 Uhr wurde der Hochstein – Quiz aufgelöst.Alle waren sich einig – es war ein schöner Sonntag und eine gelungene Jahresauftakt-Veranstaltung, bei der sich sogar ein - oder mehrere (?) neue Vereinsmitglieder gefunden haben. So kann es weiter gehen……

 

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Liebe Natur- und Heimatfreunde,

bei so vielen Vorhaben werden wir im Jahr 2016 wieder alle möglichen
Kräfte mobilisieren müssen um den Plan zu erfüllen. Das wir die Hilfe Vieler
brauchen ist klar und die Aufgabenverteilung muss funktionieren. Besonderes
Augenmerk müssen wir auf die Werbung richten, um das richtige Publikum für
die jeweilige Veranstaltung zu gewinnen. Dabei ist die Plakatierung ein
wichtiger Punkt. Um die Plakate zum richtigen Zeitpunkt an die richtige
Stelle zu bringen, suchen wir eine oder mehrere zuverlässige Person/en. Die Plakate sind beim Vereinsvorstand in Empfang zu nehmen und nach einem
bereits bestehenden Verteilerplan an weitere Heimatfreunde, Aushangstellen
bzw. Geschäfte zu bringen. Sollte der glückliche Umstand eintreten, dass
sich mehrere melden, wird sich die Aufgabe auch in einem kleinen zeitlichen
Rahmen bewegen. Also nicht zögern, unterstützt unsere Vorhaben.

Der Vereinsvorstand

53. Lichtelabend

Alle Jahre wieder…  

Am 19. Dezember des vergangenen Jahreswar es wieder einmal so weit, die Natur-und Heimatfreunde luden zum nun bereits53. Lichtel-Abend ein. Die Teilnahme zeigte, dass diese Veranstaltung sich nachwie vor großer Beliebtheit erfreut. 64 Heimatfreunde und Gäste hatten sich aufMatticks Saal eingefunden, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. DieTische waren von fleißigen Heimatfreunden liebevoll mit Tannengrün, Kerzen, mitRächermännchen und Nussknackern geschmückt worden, Teller mit Nüssen, Mandarinen,Spekulatius und Pralinen verlockten zum Naschen. Nach der Begrüßung durch MaikHübschmann erwartete man zunächst das Abendessen. Inzwischen war Gelegenheit,sich mit dem Tischnachbarn zu unterhalten. Die Lautstärke stieg automatischetwas an, schlagartig aber wurde es still, als alle ihr Essen vor sich stehenhatten. Danach griff Maik zur Gitarre und alle stimmten in die ihnen schon seitder Kindheit bekannten Advents- und Weihnachtslieder ein. Hans Bielig gab ausseinem neu erschienenen Büchlein „A grußer Besuch – einmal ganz anders“ einige„Kostproben“, für die er viel Applaus erntete. Und dann kam der „Rupperch“alias Eckhard Fechner! Er nahm einige der Anwesenden auf’s Korn, bevor er zumVerteilen der Geschenke kam. Jana Zirzow hatte Päckchen gepackt (eine fleißigeArbeit) und wer das richtige Los gezogen hatte, durfte sich beim Rupperch seinGeschenk abholen. Natürlich musste jeder zuvor ein Gedicht aufsagen oder einLied singen. Es gab viel Spaß und Gelächter dabei. Beim Abschied versicherteder Rupperch: „Nächstes Jahr komme ich wieder!“. Obwohl für diese Veranstaltungkein besonderes Programm vorbereitet war, wurde es ein gelungener, fröhlicherAbend. Allen Heimatfreunden, die zum guten Gelingen beigetragen haben, einherzliches Dankeschön.

Dr. Hannelore Freidt

   

 

 

 

Der erste „Tag der Gemeinde“

am 13. September 2015

Ein Rückblick

 

 

 

Maik hatte eine Vision von einem Fest für alle Ortschaften in unserer Gemeinde Burkau – ich eine Veranstaltungsidee für unseren Verein im Taucherwald. „Wollen wir es versuchen?“ Klar doch, wir Natur- und Heimatfreunde laden einfach alle Vereine und Interessengruppen der Gemeinde zu einem Ideenaustausch ein. Immerhin gibt es 18 davon! Das war Anfang April 2015. Erwartet hatten wir im Uhyster Feuerwehrgerätehaus unseren Bürgermeister und vielleicht 5 interessierte Vereinsvertreter – es kamen 17 Leute.

Es gibt riesengroßes Interesse für eine solche Veranstaltung in unserer Gemeinde. Den Termin, was wir gemeinsam wollen und wer diese vielen Aufgaben schultern kann, all diese Fragen waren in dieser eifrigen Runde einvernehmlich und schnell auf den Punkt gebracht.

Überwältigt von unserer Motivation übernahm unser Bürgermeister Sebastian Hein den wichtigsten Part. Die Gemeinde fungiert als Veranstalter!

Ja, so wurde unser „Tag der Gemeinde“ aus der Taufe gehoben.

Allein dieVorbereitung hat uns viel Freude bereitet. Maik hat ein treffendes Logo kreiertund aus unserem Enthusiasmus das Motto des Tages: „Zusammen geht´s besser!“entwickelt. Und weil es ums Feiern geht, musste auch ein Gemeindeschnaps her, denn „Zusammen schmeckt´s besser“! Wir haben den „elfer Schluck“ extra in der Spirituosenfabrik Jonas in Neukirch anfertigen lassen, denn unsere Gemeinde besteht schließlich auch 11 Dörfern, jedes für sich ist ein Genuss!

Unser Taucherwald, ein zentraler Ort, bot uns alle wichtigen Voraussetzungen für unseren Tag der Gemeinde. Der Taucherwaldverein sah sich als unser freundlicher Gastgeber. Hier gibt einen Platz für das große Nubbern-Bierzelt mit einer schonfertigen Bühne für alle Musiker, Sänger und Darsteller. Die Bühne bekam ein Dach aus dem JCJ Bierzelt. Wir hatten den Grillpavillion, einen Platz für den Bierwagen, den Holzofenbrotbäcker, den Promotionsstand der Kreissparkasse Bautzen, das Taucherwaldgebäude mit Küche und Toiletten, die schöne Waldwiesefür die Präsentationen unserer Kultur- Sport- und Tierzuchtvereine, die Imker und die Kinderhüpfburg des Jugendclubs Jiedlitz und einen Parcours für den Reitverein Taucherwald mit der Kinderreitstation gefunden. Der befestigte Waldweg hinter dem Haus eignete sich hervorragend für die Technikpräsentationen unserer drei Feuerwehren, wir fanden eine sichere Stelle für den Schiesstand unserer Jagdgruppen und auch die geeigneten Bäume zur Installation unserer Seilbahn „Flying Fox“.

Unsere vier Verkaufsbuden der Natur- und Heimatfreunde standen bestens vor dem Taucherwaldgebäude. Sie wurden vom Gemischten Chor, der Grundschule, dem Jugendfreizeitverein und natürlich uns selbst zur Vereinspräsentation gebraucht.

 

Das Alleinstellungsmerkmal des Taucherwaldes ist und bleibt die ehemals militärische Nutzung in den 80er Jahren und die aus dieser Zeit noch vorhandenen Bunker. Der besondere Wunsch war es, durch unsere auf diesem Gebiet bestens informierten Vereinsfreunde Thomas und Matthias ein Angebot für alle Besucher zu unterbreiten. Es entstand die Idee von den Führungen mit „Bunkerkino“. 

Bereits am Donnerstag bauten die Nubbern das Bierzelt auf. Am Freitag kamen die Verkaufsbuden hinzu, die unser tüchtiger „Budenaufbautrupp“ montierte. Der Bauhof half bei Transportarbeiten und hatte alle Wiesen und Waldflächen vom Wildwuchs befreit.Am Sonnabend rückten weitere Aufbauhelfer und die Versorgungslieferungen an, denn schließlich musste auch der Bierwagen seinen Standplatz finden.

Und so konnte er starten, der erste „Tag der Gemeinde“. Alle Sorgen im Vorfeld um das geeignetste Wetter wurden an diesem Sonntag von einer herrlichen Spätsommersonne und ihren ersten Morgenstrahlen weggeleckt. Als wir uns ab morgens um acht im Taucherwald trafen, konnten wir noch nicht ahnen, dass nicht nur das Wetter das Beste zu werden schien, was dieser Tag uns bieten wollte.

 

 

Es herrschte reges Treiben beim Aufbau und der Einrichtung aller Vereinsstände. Viele Kuchen wurden angeliefert, die Shuttlebusse der Autohäuser Hantusch und Winter brachten die ersten Gäste, die Teams für die Bewirtung standen von allen Vereinen bereit, das erste Bier wurde gezapft, die Goulasch-Kanone mit dem Kesselgoulasch wurde gefeuert, die erste Wurst gebraten, die erste Portion Pommes von einem Kind vernascht, die erste Fischsemmel verkauft, das Bäckerteam– Familie Ruhig -schob das erste Brot in den Backofen, leckere Schnitten wurden geschmiert, die Popcornmaschine der Kreissparkasse Bautzen in Betrieb genommen…..

Unseren Stand der Natur- und Heimatfreunde schmückte unser Glücksrad. Viele Vereinsmitglieder standen zur Vereinspräsentation bereit und der Oberosterhase hat auch außerhalb der Saison einmal seine Dienstkleidung aus dem Schrank geholt.

Aus jedem Dorf ein Kind, das wünschte sich unser Bürgermeister Sebastian Hein an seine Seite zur Eröffnung des Tages der Gemeinde. Drei silbern glänzende Spaten und ein Feld-Ahornals „Baum des Jahres 2015“ standen zur Pflanzung bereit. Mit dieser herrlichen Geste war das Fest eröffnet!

 

 

Dazu erklang Blasmusik unserer Burkauer Bläsergruppe und der Schulchor sang liebevoll unter Antjes Anleitung Lieder zum Thema Baum.

Nun strömten aus allen Richtungen und von allen Zufahrten unsere Gäste in den Taucherwald. Wir Organisatoren hatten voll zu tun und konnten kaum noch überblicken, wie schnell sich das gesamte Gelände füllte.

Thomas und Matthias starteten Punkt um 11 zur ersten Führung, die wegen des großen Interesses mehr als nur 2 Mal stattfinden sollte. Das „Bunkerkino“ war laufend gefüllt und sorgte mit seiner berührenden Kerzendekoration für die nötige Wärme im Bunker für dieses kalte Thema. Besonders bewegt hat uns hier der Besuch eines Kamenzer Gastes, der als Zeitzeuge gekommen war, wegen seiner Gehbehinderung vom freundlichen Shuttlebusfahrer bis zum Bunker gebracht wurde und sich mit Tränen in den Augen für diesen herrlichen Sonntag bedankte.

 


Die Mittagszeit wurde im großen Bierzelt von der Heppy-Dixie-Band aus Zittau beschwingt musikalisch umrahmt. Hunderte Gäste sind nun schon im Taucherwald. Alle Vereinsstände werden wissbegierig von Besuchern umlagert. Die Popcornmaschine der Kreissparkasse Bautzen läuft für die Kinder ohne Pause, Essen und Getränke schmeckten.

Die Pistolen Gewehre der Jagdgruppe wurden kaum zur Seite gelegt und schon vom nächsten Schützen begehrt. An der Feuerwehrtechnik probierte sich der Eine oder Andere künftige Jugendfeuerwehrmann – es wurde gekuppelt und gespritzt….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und ziemlich versteckt im Wald locke die Seilbahn unseres Vereins so manchen keinen und großen Fahrgast. Uwe hatte zu tun, allen Seilbahnfans ihr Fahrerlebnis zu gewähren, denn unter den Kindern war ein heimlicher Wettbewerb um denVielfahrer des Tages entbrannt. Damit am Nachmittag im Festzelt das Programm der beiden Kindergärten starten konnte, blieb uns nichts anderes übrig, als den Betrieb der Bahn einmal für 30 Minuten einzustellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag war das Gelände um das Bierzelt derart gefüllt, dass kaum noch ein freier Platz zu finden war. Der Gemischte Chor Burkau sang beschwingte Lieder aus einem Programm anlässlich seines 145 jährigen Jubiläums. Unsere charmanten Moderatoren Nicole und André hatten eine super Stimmung bei zwei Runden unseres großen Dörfer-Quiz. Manch spitzfindige Frage war im Eiltempo zu lösen.  Den Satz: „Heute sein de Sammeln wieder soo schieeene, wie vun d´r Sunne gebacken, ……..!“ vervollständigte am schnellsten ein Auschkowitzer! Mit viel Herzblut wurden von den kleinen Künstlern der beiden Kindertagestätten „Kükenhaus“ und „Bienenhaus“  Lieder, Gedichte und Witziges vorgetragen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Taucherwaldgebäude lockte der herrliche Duft von Kaffee und leckerem Kuchen. Im Café des Saunavereins blieb kein Platz mehr frei. Draußen wurde pausenlos gegrillt, Brot gebacken und leckere Schnitten geschmiert. Für jeden hungrigen Magen und jede durstige Kehle war etwas da – es wurde zum Wohle der Veranstaltungskasse reichlich verzehrt.

Auf der Bühne trafen sich die Damen der Sportgruppe Burkau zu einer mitreißenden Präsentation, bevor als musikalischer Höhepunkt der Auftritt unserer Junior-Nubbern-Band – kurz JNB– zum Abschluss auf dem Programm stand.

Jeder Verein wurde individuell, mit Witz und Charme von André und Nicole interessant präsentiert,es wurden die Gewinner unserer vielen Wettbewerbe mit Preisen geehrt.

Rainer Rieger hat für uns den ganzen Tag gefilmt, damit für alle ein Kurzbeitrag auf dem Info-Kabel-Kanal zu sehen sein sollte.

Wir haben es nicht ganz geschafft, uns an den Zeitplan zu halten, aber gegen 18:30 Uhr stand unser sichtlich beeindruckter Bürgermeister auf der Bühne und sprach dankende Schlussworte für diesen herrlichen Tag.

Noch ein paar Bierchen beim Aufräumen – so nebenbei – nur freundliche, glückliche, zufriedene und dankbare Gesichter, das war das Ende eines Tages, an dem auch die letzten Handgriffe trotz Erschöpfung von unseren Akteuren noch sehr gerne gemacht wurden.

Und so lief auch der Montag danach mit den letzten Aufräumarbeiten zügig und geordnet ab.

Über viele aktive Mitmenschen, gute Ideengeber, fleißige Helfer und Unterstützer wurde hier geschrieben. Sie haben sich für das Wohl unserer Gemeinde ehrenamtlich engagiert. Alle, auch die nicht genannten, haben einen Anteil am grandiosen Gelingen dieses Tages. Dafür gebührt allen unser herzlicher Dank.

Aber einer von Ihnen sollte noch einmal besonders genannt werden – unser guter Geist vom Taucherwald: Dieter Bullang! Unermüdlich hat er uns von der ersten Idee bis zur letzten Aufräumarbeit selbstlos unterstützt. Dafür gebührt ihm nicht nur ein besonderer Dank sondern auch großer Respekt.

Hoffentlich ist es gelungen, die vielen Aktionen, Emotionen und Eindrücke dieses Tages noch einmal in die Erinnerung zurück zu holen. Die Blätt´l Redaktion hat mich gebeten, diesen Tag für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, in dieser Form noch einmal Revue passieren zu lassen – das habe ich gerne getan.

Danke an Maik für die Vision und deren Umsetzung!

Danke an unsere Gemeinde, unseren Bürgermeiser und seine Beschäftigten, die mit uns eine große Chance gesehen haben und das Risiko für uns trugen.

Katrin Säring

 

 

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 Lange Radtour ins Blaue

Am 30.8. fand eine "Lange Radtour ins Blaue" statt. Bericht folgt 

Die Teilnehmer der sportlichen Tour. 

 

 

 

  

 

45. „Fest im Grünen“

 

Sonntag, 19. Juli 2015, es istwieder ein heißer Sommertag. Traditionell wurde unser Fest vorbereitet. Viele fleißige Helfer verwandelten das Areal um unsere Waldbaude zum Sommer-Sonnen-Sonntags-Festplatz. Und zu Hause wurden Kuchen gebacken, Fischsemmeln belegt, Bowle gemixt…..

Die ersten Gäste fanden sich schon um halb zwei an der Waldbaude ein, um sich das schattigste aller Plätzchenzu reservieren. Pünktlich um zwei schlugen „Die Grenzgänger“, eine Partyband aus Sebnitz, die ersten Takte an. Sofort war zu hören, dass die Bandauswahl indiesem Jahr ein Griff in die Schatzkiste der Musiker war. Bei manchem fröhlichenLied aus einem großen Repertoire und lockeren Witz duftete es nach frischem Kaffee. Vier Damen vom Team „Waldbaude“ boten eine riesige Auswahl an leckeren Kuchen zum Verkauf und verlockten so manchen Gast zu mehreren Anläufen ans Kuchenbuffet.

Klar, auch am Böhmisch-Brauhaus Bierwagen schenkten Ingolf, Volker und Hansi ausreichend frische Getränke aus und ganz wie früher: Rote Fassbrause. Cathleen und Marko wurden gerne an die Tische gerufen, sie waren wieder unsere freundliche Bedienung. Die Verkaufsbude war in diesem Jahr nicht zu übersehen. Das Team um Anneliese Hartenberger hatte die legendären Fischsemmeln und Thomschkes Bratwürste vom Holzkohlegrill in ihrem herzhaften Speisenangebot. Bunt ist es am Stand geworden. Zum ersten Mal gab es fruchtige Melonenbowle mit Himbeeren und ohne Alkohol für Kinder und Autofahrer. Natürlich hatten wir auch traditionelle Bowle für Feierlustige. Diese Neuheiten wurden begeistert angenommen und waren eine willkommene Abwechslung an einem solch einem heißen Sommertag.

Kurze, kräftige Regenschauer überraschten die Gäste gleich zweimal. Zum Glück war es schön warm, so dass die Regentropfen eher für eine Erfrischung sorgten und niemanden nach Hause trieben. Ja, wir haben großes Glück gehabt, denn Sturm- und Regenschauer haben an manch anderem Ort an diesem Sonntag Schaden angerichtet. Bei uns an der Waldbaude ist alles heil geblieben und gut gegangen.

Gegen 17:30 Uhr neigte sich das 45. „Fest im Grünen“ dem Ende zu. Bis zum nächsten großen Regenguss hatten unsere tüchtigen Aufräumer fast alles wieder im Trockenen. Unsere Gäste haben ca. 20 Kuchen, 230 Fischsemmeln und 150 Bratwürste gegessen. Es wurden ca. 3 Fass Bier, 3 Fass Limo, 180 Tassen Kaffee und 55 l Bowle getrunken – Respekt bei ungefähr 150 Gästen!!!

Die Musik war Klasse, Essen und Trinken ist reichlich verzehrt worden – es muss also geschmeckt haben. Wetter ist sowieso immer und trotzdem wünschen sich die Organisatoren mit den vielen engagierten Helfern, ob Vereinsmitglied oder nicht, im nächsten Jahr noch mehr Besucher.

Ein riesengroßes Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben.


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Das war die 42. Sonnenwendfeier an der Waldbaude  

 


Komm wir malen eine Sonne….

Sonnenwendfeier 2015 und der Wetterfrosch wollte auf seiner Leiter einfach nicht nach oben klettern. Haben unsere Retter des Froschkönigs im März den Wetterfrosch etwa vergessen? Doch auch der letzte Regenschauer am 20. Juni 2015 um 18:30 Uhr hat unsere Vereinsmitglieder, Kinderund Gäste – ca. 60 Leute - nicht aufgehalten, sich auf den Weg zur Waldbaude zu machen. Und es war auch genau die richtige Entscheidung, denn die Abendsonne verwöhnte alle dann doch noch mit einigen wärmenden Strahlen an diesem herrlichen Fleckchen Heimat.

Liebevoll gestaltet hatte Andrea Bernd mit ihrer Familie das neue „Büchsenwurf-Set“ für unsere Kinder, die es ohne zu zögern gerne in Besitz nahmen – dafür ein herzliches Dankeschön.

Und die Seilbahn, die etliche Jahre auf Säring´s Heuboden auf die nächste Generation der Mini-Flying-Fox-Fans warten musste,wurde mit einem perfektionierten Rollenlager versehen, endlich wieder einmal zum Erlebnis der Kinder.

Wir versprechen euch, die Seilbahn und das Büchsen-Wurf-Set werden bestimmt nun öfters gerne angebotene Eventbegleiter bei denVeranstaltungen unseres Vereins.

In unserer Waldbaude freute sich Lars über unsere hochmotivierten kleinen und großen Maler, die dem Motto der diesjährigen Sonnenwendfeier folgend, ein riesengroßes, farbiges „Sonnensystem“  mit Liebe und künstlerischem Geschick auf´sPapier brachten. Es entstand ein kleines Kunstwerk, das uns noch lange an diese schöne Mittsommernacht 2015 erinnern soll. Wir finden bestimmt noch einen attraktiven Platz dafür.

Klar, natürlich hatten sich die Vereinsmitglieder auch in diesem Jahr auf hungrige und durstige Besucher eingestellt. Die leckeren Bratwürste von Thomschke´s, Fischsemmeln, die Bowle von Jana und Christine, Limo und ein Bierchen durften nicht fehlen. Die Würstchen wurden auf dem Holzkohlegrill von Mario Scholz in bewährter Weise leidenschaftlich gegrillt, Jana, Stefan und Edda hatten mit ihren fleißigen Helfern dieVersorgung fest im Griff.  

Ungeduldig warteten die Kinder darauf, dass endlich das Sonnenwendfeuer entfacht wurde. Heinz und Achim hatten schließlich die Stöckchen für den Knüppelkuchen schon angespitzt.  

Unsere Anja stimmte mit den gut gelaunten Sängerndas eine oder andere Liedchen an, so dass zum Schluss auch ganz traditionell die Sonnenwendfeier ihren abendlichen Ausklang fand und der Sommer 2015 in Burkau begrüßt wurde.  

Sonntag früh um 9:00 Uhr an der Waldbaude – vom Sommer noch keine Spur – frische 13 Grad und trotzdem ein Grund für ein leckeres gemeinsames Frühstück mit duftendem Kaffee in der Natur, denn das Aufräumen kann ja auch schön sein!

Der Natur- und Heimatfreunde Burkau e.V. bedankt sich herzlich bei allen genannten und ungenannten Helfern für das Gelingen dieser Sonnenwendfeier 2015. Alle Kinder, Besucher und Gäste bitten wir unbedingt, von der Sonnenwendfeier zu erzählen. Die Mittsommernacht gibt es jedes Jahr um den 20. Juni herum und in Burkau an der Waldbaude ist die Sommersonnenwende am schönsten. Kummt´ock im nächsten Jahr alle wieder, bringt eure Familien, Freunde und Nachbarn mit – wir denken uns wieder etwas für euch aus und entfachen gerne das eine oder andere Feuer.

 

Bericht aus dem Mitteilungsblatt  

Ausgabe Bischofswerda vom 13. Juni 2015  



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17. Mai Wanderung zur Waldbühne Rammenau 

Mehr lest ihr in den Heimatkundlichen Blätter Juni 2015

 

Zu Besuch auf der Waldbühne in Rammenau

 

Das war das 31. Ostereierschieben....  

 

 Der Oberosterhase eröffnet das 31. Eierschieben der Natur- und Heimatfreunde Burkau e.V

 

Bei den Kindern ist Eierkullern sehr beliebt. Der Oberosterhase hat alle Hände voll zu tun

 

Die Technik der Burkauer Feuerwehr war auch ein Anziehungspunkt

 

Fotos: Sophie Berndt, FFw Burkau 

 

Ein großes Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer.    

 

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Spendenaktion "Neptun"
Spendenaktion "Neptun"

 DER NEPTUN – mehr Badespaß für unsere Kinder

FINANZIERUNG: Verkauf von max. 600 Anteilen zu je 50,00 Euro alle Bürger, Vereine, Unternehmer und Firmen

REGELN: es können mehrere Anteile erworben werden. Auch eine Widmung (z.B. Enkel oder als Geschenkidee) oder Teilung ist möglich (z.B. Familie, Geschwister, Freunde)

VERKAUF BEI:  

Gemeindeverwaltung Burkau, Gärtnerei Wobst - Burkau, Lebensmittelhandel Meinert – Uhyst a.T.

WIR ZEIGEN UNS ERKENNTLICH
IHR Anteil wird im Freibad Burkau in einem aus Keramik gefertigten Stein verewigt.

Spendenkonto 

IBAN: DE 59 8555 0000 1000 5000 35

BIC: SOLADES1BAT 

Verwendungszweck: Spende Neptun + Name (wenn erwünscht)

 

 

 

WIR RÄUMEN AUF!
Große Müllsammelaktion am Klosterwasser

 

 

Bereits zum dritten Mal hatte unser Verein zum Frühjahrsputz am 28. März an das Klosterwasser eingeladen. Ziel der Aktion war es, den etwa 1 km langen Gewässerabschnitt zwischen der Eichardt-Mühle und der Querung der Autobahn A4 von Unrat zu befreien. Die Notwendigkeit, die Freizeit auch mal aktiv zugunsten einer sauberen Umwelt zu nutzen, erkennen offenbar immer mehr Burkauer, auch wenn sie keine Mitglieder unseres Vereines sind. Waren es im vergangenen Jahr immerhin schon etwa 20 große und kleine Helfer, so beteiligten sich in diesem Jahr bereits über 40 Freiwillige im Alter zwischen 3 und 68 Jahren. Vor allem die rege Beteiligung der Kinder lässt die Organisatoren hoffen, dass aktiver Natur- und Umweltschutz in den Köpfen der nächsten Generation eine Selbstverständlichkeit wird.

 

 

 

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Wenn Teenager Leben retten 


Der Aufruf zum alljährlichen Aufbau des Amphibienschutzzaunes am 14. März kam eventuell etwas kurzfristig, das Wetter an diesem Tag war regnerisch und lud deshalb sicherlich nicht zu Aktivitäten im Freien ein. Viele Erwachsene waren vielleicht auch mit dem Frühjahrsputz allzu beschäftigt und da passt die Rettung gewöhnlicher Frösche eben gerade nicht ins Konzept, schade. Allerdings gab es auch einen Lichtblick, der uns gemeinsam Hoffnung geben sollte. Vier  Mädels, vom Alter her gesehen gerade mal so im zweistelligen Bereich, fühlten sich nämlich angesprochenund waren in Sachen Naturschutz pünktlich am vereinbarten Treffpunkt. Kompliment!  

 

 

 

 

 

 

 

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