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700 Jahre Burkau
Historisches


Chronik vom "Waldeck"


- 1826         
Bau des Gasthauses „Goldener Löwe“

- 14. Mai 1902Fertigstellung Eisenbahnstrecke Bischofswerda- Kamenz
- 31. März 1913



erschien "Extrablatt" des "Sächsischen Erzählers" - der damaligen Bischofswerdaer Tageszeitung - die Nachricht, dass Bischofswerda Garnisonsstadt wird
- April 1913



Baubeginn von einem dreiflügeligem Mannschaftsgebäude, zwei Remisen, Stallanlagen, ein Familienwohnhaus und einer Reithalle
- 1. Oktober 1913



zog das Sächsische Trainbatallion Nummer zwölf in das zum Ausweichquartier erklärte Gasthaus "Zum Löwen"
- Oktober 1914            Fertigstellung Kaserne Bischofswerda
- 1914 – 1918             Kriegsgefangenenlager für französische, englische und russische Offiziere
- 1918 – 1921             Leerstand der Kaserne
- 1921  










                      
Umbau zu Wohnzwecken, es entstand Wohnraum für ca. 79 Familien, Ansiedlung der Druck- und Durchschreibfabrik E. H. Petzold im ehemaligen Wagenhaus, es gab einige Händler: „Essig Richter“, 2 Kolonialwarenläden von Max Göhler und Ehepaar Klahre, „Milch-Wolf“, eine Poststelle, Bushaltestelle am „Goldenen Löwen“ der Strecke Bautzen – Dresden und eine Jugendherberge in der ehemaligen Beschlagschmiede
- 1929 – 1931




Nutzung eines Teiles der Reithalle durch den Segelflugverein, laut Zeichnung vom 25. April 1931 (Stadtarchiv Nr.6) war auch die Feuerwehrleiter hier untergebracht
- 5. Juli 1931      




        
1. Volksflugtag in Bischofswerda, Überflug des Luftschiffes „Graf Zeppelin“ („Sächsischer Erzähler“ vom 6. Juli 1931)

- 1932             




           
Umzug der Jugendherberge in den Schwerkrankenstall
Nutzung der Beschlagschmiede durch die Firma E. H. Petzold als Bürohaus

- 1935





Versuch der Stadt Bischofswerda nochmals Garnisonsstadt zu werden, Bau der Putzkauer Straße 26-42 und 43-61, ein neues Zuhause für die „Waldecker“ - erbaut wurden die Häuser von der Sächs. Landessiedlungsgesellschaft
- 1937                  




      
es zogen viele „Waldecker“ in die neuen Häuser auf der Putzkauer Straße, die Firma E. H. Petzold errichtete ihr neues Fabrikgebäude an der Neustädter Straße
- 1938 







begann die Abkoppelung der Löwenkurve und der Ausbau der kürzeren Verbindung zur Straße in Richtung Kynitzsch, Bau einer neuen Zufahrtsstraße am Westgiebel des Hauptgebäudes mündend (13.05.2004, SZ, Die Entschärfung der "Haarnadel" von Eberhard Schmitt )

- 1939 



die letzten „Waldecker“ zogen aus, das Luftgaukommando zieht in die Kaserne ein und nutzte die Gebäude zur Ausbildung für Funker der Luftabwehr.

- 19. März 1939



„Tag der Wehrmacht“, nach der Angabe „Radaranlage“ durch einen Herrn Barchmann suche ich noch

- 17. Mai 1939



mit einer schlichten Feier konnte das neue Straßenstück „Löwenberg“ für den Verkehr freigegeben werden.

- 1939 bis 14.11.1942


das Luftgau- Nachrichten-Regiment 4, Fliegerhorstkommandantur Dresden ist für die Kaserne zuständig
- 15.11.1942














übernahm die Luftnachrichten-Ausbildungsabteilung für Luftnachrichtenhelferinnen Lg. Nachr. Regiment 3 die Kaserne, Ausbildung von junge Frauen zu Luftnachrichtenhelferinnen (Blitzmädel)
Zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde auf dem Turm des Butterberges ein sogenannter Flugmeldedienst eingerichtet. Das militärische Personal, wohl überwiegend Luftwaffenhelferinnen, wohnte in der Bergbaude. (Horst Gersdorf, SZ, 28.06.1994, Der Butterberg gilt als Hausberg der Schiebocker)

- Januar 1945




Abzug der Ausbildungsabteilung der Nachrichtenhelferinnen, eine Luftnachrichten-Feldersatzabteilung zieht in die Kaserne ein

- 20. April 1945

















wurden von deutschen Wehrmachtseinheiten Sprengungen an der Bahnbrücke Neustädter Straße und an Aussichtstürmen der Umgebung vorgenommen, vermutlich auch die Sprengung der Brücken am Löwenberg an diesem Tag-leider nicht belegt, die Luftnachrichten-Feldersatzabteilung lagen in Panzerabwehrlöchern links und rechts der Bautzener Straße in Höhe der Kaserne und auf der der Kaserne gegenüberliegenden Höhe (jetzt Feuerwehrtechn. Zentrum), eine andere Gruppe der Kaserne hatte den Befehl, die Straße von der Pohlaer Seite aus zu halten (04.04.2003, SZ, „Und wieder einmal gibt es Krieg“ von Heidrun Schäfer)

- 21.April 1945










es drangen Panzerspitzen des 7. Motorisierten Panzerkorps der 52. Sowjetischen Armee von Schmölln und Putzkau kommend und sich über die Bautzener Straße vorkämpfend in Bischofswerda ein, polnische Truppen rückten nach, Kampfhandlungen gab es an der Bautzener Straße (04.04.2003, SZ, „Und wieder einmal gibt es Krieg“ von Heidrun Schäfer)

- 8. Mai 1945























nach nochmaligen Kampfhandlungen an der östlichen Peripherie von Bischofswerda rücken Einheiten des 1. Polnischen Panzerkorps sowie Teile der 5. und 9. Infanteriedivision der 2. Polnischen Armee, befehligt von General Serschewski, mit Unterstützung der 389. Schützendivision der Roten Armee unter General Kolobowoi in die Stadt ein. Erster Stadtkommandant wurde Major Grigori Dmitrijewitsch Borisenko. (07.05.2005, SZ, „142 Familien obdachlos“ von Mathias Hüsni)

Er kam mit der 389. Schützendivision der Roten Armee nach Bischofswerda.  An der Befreiung der Stadt nahm er nicht teil. In seiner Kartentasche lag dieser Befehl: "Mit der Einnahme der Stadt Bischofswerda sind Sie zu deren Militärkommandant ernannt." (18.05.2004, SZ, Meißner Porzellan für Schiebocker im Ehrenamt)

- 1945 




In den Gebäuden werden Umsiedler untergebracht. Außerdem fanden in der Kaserne sowjetische Besatzungstruppen Quartier.











Andere Darstellung:

16.12.1994, SZ Sächsische Zeitung, „Hier gibt`s jede Menge an Arbeit“ von Jürgen Mickisch

„1945 diente er als Unterkunft für Umsiedler, und im Dezember 1947 zog schließlich die Besatzungsmacht ein“

- 25. April 1947



zweisprachige Zeichnungen der Kaserne werden angefertigt (laut Zeichnungen 77/2 , 84 aus dem Stadtarchiv)

- 1952 


Bau des neuen Haupteinganges mit Wachhaus an der B6

- 1956             




           
Truppen des Warschauer Paktes (laut Frau Schäfer, 19.09.2002,SZ, „Als Kaserne gebaut, aber auch zum Wohnen genutzt“)

Für die Zeit von 1945-1962 habe ich keine belegbaren Informationen über die in der Kaserne untergebrachten sowjetischen Einheiten gefunden. Lediglich von Panzertruppen ist die Rede.



















Folgende Informationen stammen von den ehemaligen Angehörigen der Sowjetarmee:

119. Raketenbrigade, 1. Division,

2. Startbatterie, Stellvertreter des Kommandeurs Oberleutnant Igor Obraszow (1986-88)

расчета транспортирования Oberleutnant Nikolai Jegorow und

Галина Алабужева, Ehefrau von Секретарь комитета ВЛКСМ – (Komsomol) Oberleutnant Viktor Alabuschew (1984–88).

Außerdem erhielt ich Informationen von Игорь Москалец (1977–79), Евгений Тараканов, Владимир Осипов (1963–66) und Valentina Aparina.  Die Jahreszahl in Klammern ist der Aufenthalt in Bischofswerda bzw. im Taucherwald.

- 1961-1963Rohrleitungsbataillon
- 1962-1981         










    
in der Garnison wird die 2. abgesonderte Raketenabteilung (пп 66513) der 23. Raketenbrigade (die Verwaltung und die 1. Abteilung - in Königsbrück, die 3. Abteilung - Meißen) disloziert. Die Ausrüstung: ОТR der Komplex 9К72 (zuerst auf ПУ 9П19, dann auf ПУ 9П117, (dazu 6 Raketen vomTyp SS-1B, SCUD-A). Am 25. Juni 1981 ist die Abteilung im Bestande von der Brigade in DalWo (Birobidschan, Region Chabarowsk) abgezogen worden.
- 1962-1981 гг.








в гарнизоне дислоцируется 2-й отдельный ракетный дивизион (пп 66513) 23-й ракетной бригады (управление и 1-й дивизион - в Кёнигсбрюке, 3-й дивизион - Майсене). Вооружение: ОТР комплекс 9К72 (сначала на ПУ 9П19, затем на ПУ 9П117). 25 июня 1981 г. дивизион в составе бригады  выведен в ДальВО (г. Биробиджан, Хабаровский край).











Foto: www.fas.org
3 Stück 9K72 Elbrus mit 6 Stück SS-1B, SCUD-A, Quelle: Wladimir Ossipov, Jevgenie Tarakanov, Igor Moskalez
- in den 70-er Jahren

verschiedene Gebäude werden durch den VEB (K) Bau Bischofswerda errichtet, z.B Klubhaus, Details folgen demnächst
- 1982 


Der Taucherwald wird vom sowjetischem Militär besetzt (aus Buch: „Der Taucherwald über die Jahrhunderte“ )
Die "Kremlmauer" im Taucherwald

Foto: Igor Obraszow (1986-88)
- 1983 


Erweiterung der Kaserne von 7,8 ha auf 16 ha

- 1981-1983











in der Garnison werden zwei Teile der Truppen Chemiker disloziert: das abgesonderte Bataillon der Kerbe und der Untersuchung (пп 83265 - ist in Oktober 1981 aus Meißen in Form von der Kompanie der Kerbe angekommen, im Juni 1982 ist die Kompanie in б-н) und die Lagerhäuser des chemischen Eigentums entfaltet. Im Herbst das 1983 Bataillon передислоцирован in Riesa, und die Lagerhäuser - in Karl Marx Stadt.

- 1981-1983 гг.









-  в гарнизоне дислоцируются две части войск химзащиты: отдельный батальон   засечки и разведки (пп 83265 - прибыл в октябре 1981 г. из Майсена в виде роты засечки, в июне 1982 рота развернута в б-н) и склады химического имущества. Осенью 1983 года батальон  передислоцирован в г. Риза, а склады - в Карлмарксштадт.

- April 1984














ist aus SakWo (Georgien, der Punkt Gombori) die 1. abgesonderte Raketenabteilung (пп 68257) der 119. Raketenbrigade (zuerst angekommen ist die Verwaltung, die 2. und 3. Abteilungen wurden in Königsbrück disloziert). Die Ausrüstung - ОТR der Komplex 9К76 ("Temp-S" sprich SS-12). In der Garnison waren в/ч пп 82431 ("das Erzeugnis"), insch.-sap (Pioniere) Kompanie und die Kompanie des Schutzes. Die Verwaltung kam im April und die Raketen kamen am 13. Mai nach Bischofswerda bzw. Taucherwald.

4 x 9P120 mit 8 x Raketen 9K76 in Bischofswerda bzw. Taucherwald stationiert

Grafik: Peter Hall
- апреле 1984 г.







из ЗакВО (Грузия, п.Гомбори) прибыл 1-й отдельный ракетный дивизион (пп 68257) 119-й ракетной бригады (управление, 2-й и 3-й дивизионы дислоцировались в Кёнигсбрюке). Вооружение - ОТР комплекс 9К76 ("Темп - С").  В гарнизоне  также были в/ч пп 82431 ("изделия"), инж.-сап. рота и рота охраны.

                         

                          

                          

              
Aus der offiziellen Geschichte der 119. Raketen-Brigade: "Die Abteilung wurde am 1. Dezember 1971 in der Siedlung Gombori gebildet. Das Kampfbanner war am 12. November 1979 für das ausgezeichnete Ausführen des Kampfschießens (die Starts der Raketen) am 4. November 1978 der Teil überreicht war mit dem Wimpel des Verteidigungsministers der UdSSR" Für den Mut und den militärischen Heldenmut "belohnt. Am 11. Mai 1984 ist der Teil in der DDR als Antwortmaße auf die Unterbringung der amerikanischen Raketen" Persching-2 "in Westeuropa angekommen und trug den Kampfdienst nach dem Schutz der UdSSR und der Länder der sozialistischen Zusammenarbeit ab dem 13. Juni 1984 bis zum 2. Februar 1988. Laut des Vertrags РСМД war der Teil der DDR in die Siedlung Gombori herausgeführt, wo sie neue Technik bekommen hat".
Auf dem Turm des Mannschaftsgebäudes mit Blick zur Stadt

Foto: Alexander Wolkow
- Februar 1988















noch hat bis zur Ratifizierung des Vertrags über die Liquidation der Raketen der mittleren und kleineren Weite (РСМД) die Schlussfolgerung der Raketenteile aus der DDR und der Tschechoslowakei angefangen. Am 25. Februar 1988 hat in Bischofswerda die Zeremonie der Schlussfolgerung der 119. Raketenbrigade (проводы der Staffel mit ПУ auf die Basis ihrer Liquidation in Stankowo, Weissrussland) stattgefunden. Im März  (19. März 1988) haben die Garnison die letzten Gliederungen verlassen. 119 рбр передислоцировалась in SakWo (Georgien, den Punkt Gombori).

25.02.1988 - Abzug der 119. RBr aus Bischofswerda und Königsbrück

Brigadekommandeur W. Boschko führt die Fähnriche und Offiziere zum Zug. Auf dem Zug zu sehen der Transporter 9Т215.

Foto: Wolfgang Schmidt
Schreiben von Erich Honecker an die heimkehrenden Soldaten

Foto: Igor Obraszow
- В феврале 1988 г.













ещё до  ратификации Договора о ликвидации ракет средней и меньшей дальности (РСМД) начался вывод ракетных частей из ГДР и Чехословакии. 25 февраля 1988 г. в Бишофсверде состоялась церемония вывода 119-й ракетной бригады (проводы эшелона с ПУ на базу их ликвидации в г. Станьково, Белоруссия). В марте  гарнизон покинули последние  подразделения. 119 рбр передислоцировалась в ЗакВО (Грузия,  п.Гомбори).

- 04/1988 bis 06/1992   












 
die Versetzung in die Garnison das 67. abgesonderte Autobataillons (пп 11618) der Brigade der materiellen Versorgung (пп 05091, Dresden). Das Bataillon ist in April-Mai 1988 aus Zeithain angekommen. Тaucherwald (wurde "der Granit") für die Vorbereitung der Fahrer der Kategorie «Е» verwendet. Im Mai-Juni 1992 hat die Schlussfolgerung angefangen: von den Staffeln bis von Rostock, übers Meer - in der UdSSR, in Kamenka des Leningrader Gebietes.

Im Hintergrund das Mannschaftsgebäude im Taucherwald
Foto: Andrej Pridannikow
- Апрель 1988 г. - Июнь 1992 г.











Дислокация в гарнизоне 67-го отдельного автомобильного батальона (пп 11618) бригады материального обеспечения (пп 05091, Дрезден). Батальон прибыл в апреле-мае 1988 г. из Цейтхайна.  Таухервальд («Гранит») использовался для подготовки водителей категории «Е». В мае-июне 1992 г. начался вывод: эшелонами до Ростока,  морем - в СССР, в г.Каменка Ленинградской обл.

- 14. Juni 1992



- der letzte Tag der sowjetischen Garnison. (laut Fotos von Wolfgang Schmidt)

- Mai 1992


Der Taucherwald wird von der Sowjetarmee geräumt

- bis 11. August 1993  


Verwaltung durch das Bundesvermögensamt Dresden

- ab 12. August 1993  




Verwaltung durch den Freistaat Sachsen, Sächsische Landesbank Immobiliengesellschaft, als sogenanntes Sondervermögen

- 15.12.1994 bis  14. Dezember 1995    






        
beginnt an der Bautzener Straße eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM)
"Substanzsicherung der ehemaligen GUS-Kaserne". Sie wird vom Verein Integrierte Abfallbeseitigung e. V. Bischofswerda durchgeführt. Es wurde entschrottet, entrümpelt und entkrautet. Außerdem galt es, Fenster und Türen wieder verschließbar zu machen.
- 16. April 1995          wurde die Kaserne für die Öffentlichkeit zur Besichtigung freigegeben
- 20. November 1995 


erfolgte in Bautzen notariell die Rückübertragung des Taucherwaldes bei Uhyst an die Gemeinde Burkau.
- 1. Dezember 1995   bis 30.11. 1996       





       
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) "Rekultivierung des Waldes"
Abbau von Zäunen, das Begehbarmachen des 35 000 Quadratmeter großen Waldstückes und das Verfüllen von Schützengräben im Taucherwald

- 15. 12. 1995  bis 14. 12. 1996       




                        
weitere Entschrottung der Gebäude, der Ausbau der Heizungsanlagen, der Abbau von Regalen sowie Aufräumungsarbeiten im Gelände der Kaserne Bischofswerda

- Jahreswechsel 1996/97 
       
Verwaltung durch Oberfinanzdirektion Chemnitz
- Anfang August 1998





Kauf der Kaserne durch die Stadt Bischofswerda von der TLG, Kündigung des Mietverhältnisses mit dem Verein Integrierte Abfallbeseitigung e. V. Bischofswerda

- 27.10.1998           



   
Stadtrat beschließt die Aufstellung des Bebauungsplanes für ein "Gewerbegebiet Bischofswerda Nord 2" an der Bautzener Straße
- September bis Dezember 2000




"Goldener Löwe" wird baulich gesichert (29.08.2000,SZ,"Goldener Löwe" soll baulich gesichert werden“ von Ingolf Reinsch)

- 30.05.2002              



Der Abriss von Remisen und Mannschaftsgebäude über ABM und Firmen hat begonnen.

- Ende Oktober 2002     Baustopp wegen kontaminierten Stoffe
- 04.06.2003       







       
Von Februar bis Mitte Juli, sagte gestern der zuständige Rathausmitarbeiter Ulrich Schuster, soll das rund 40 Hektar große Areal beräumt sein. In dem Gewerbe- und Industriegebiet baut bereits das Straßenbauamt Bautzen für die Straßenmeisterei Bischofswerda.

Die Kosten für Rückübertragung, Rückkauf, Beplanung und Sanierung des Gewerbe- und Industriegebietes Nord 2 belaufen sich auf rund vier Millionen Mark. Die Stadt selbst hat davon nur zehn Prozent bezahlt. Alles andere ging über Fördermittel.

- Juni 2006          

       
Beginn der Verhandlungen mit Arise Technologies aus Kanada, Region Ontario
- Juli 2007      



            
Verkauf einer Grundstücksfläche an Arise und Beginn der Bauarbeiten an der Solarfabrik

- 12.September 2007  





Grundsteinlegung für die Solarfabrik - Investiert werden bis Ende 2008 50 Millionen Euro –17 Millionen Euro in die Halle, und 13,5 bzw. 18,5 Millionen Euro in zwei Fertigungslinien.

- 17. April 2008          Erste Zelle wird produziert
- 06. Juni 2008            Einweihung der Solarfabrik von Arise

Quellen: wenn nichts anderes angegeben, dann gilt aus dem Stadtarchiv Bischofswerda - Chronik der Stadt Bischofswerda 1227 – 1997, Chronik Kaserne BIW, ABM 762/95 und 1503/96 sowie Zitate aus dem Buch: „Der Taucherwald über die Jahrhunderte“

Die Daten sind nicht vollständig.